Diese Nachricht hat für Erschütterung gesorgt: Kulinarik-Legende Johann Lafer hat Krebs! Der Koch selbst machte dies am Wochenende gegenüber Medien öffentlich. Seine Beweggründe für den mutigen Schritt legte er in einer persönlichen Mitteilung dar ...
In seiner Stellungnahme auf Instagram schreibt der gebürtige Steirer, dass seinen Freunden und Wegbegleitern seine schwere Erkrankung nicht entgangen sei: „In den vergangenen Monaten blieb es wahrscheinlich einigen von Ihnen nicht verborgen, dass ich mich optisch verändert habe.“
Der Star-Koch hätte sich daher dazu entschlossen, seinen Gesundheitszustand öffentlich zu machen und gleichzeitig eine Entwarnung zu geben: „Bei mir wurde ein indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert“, teilte Lafer die Details seiner Krebserkrankung mit. Es handelt sich dabei um eine Form von Lymphdrüsenkrebs.
Der 68-Jährige erfährt seither eine gewaltige Welle der Anteilnahme, allen voran aus der Promi-Welt. Innerhalb weniger Stunden sammelten sich Tausende aufmunternde Kommentare unter seinem Beitrag.
Zahlreiche Stars und Weggefährten senden dem Koch-Idol Kraft für seinen bisher schwersten Kampf. Moderatorin Marijke Amado schreibt herzlich aus den Niederlanden: „Lieber Johann, wünsche dir alle Kraft der Welt auf eine baldige Genesung.“ TV-Gesicht Ruth Moschner kommentiert schlicht, aber von Herzen: „Gute Besserung, lieber Johann!“ Komikerin Monika Gruber wünscht dem Meisterkoch „alles erdenklich Gute“ und auch Rapper Eko Fresh wünscht „Onkel Johann“ eine vollständige Heilung.
Krankheit wird nun sichtbar
Die Diagnose erhielt Lafer bereits im Jahr 2024. Wie er der „Bild am Sonntag“ verriet, versuchte er es anfangs mit einer Ernährungsumstellung, Vitaminen und alternativen Methoden, während die Ärzte die Lymphknoten beobachteten und auch einige entfernten.
Doch im Jänner dieses Jahres verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, befallene Lymphknoten wurden im ganzen Körper gefunden. Daraufhin begann er eine Chemotherapie, von der er inzwischen vier Zyklen hinter sich hat. Die Behandlung hinterlässt Spuren: Lafer ist erschöpft und leidet unter Haarausfall. Die Krankheit wird jetzt sichtbar, wie zuletzt Zuseher des ZDF-„Fernsehgarten“ bemerkten.
Davon unterkriegen lässt sich Lafer aber nicht. Im Gegenteil: Seiner Aussage nach zeigt die Therapie Wirkung, es gehe aufwärts. „Man sieht, dass die Knoten kleiner werden, dass die Behandlung anschlägt. Und das gibt mir Kraft.“ Aufgeben kommt für ihn nicht infrage, seine Botschaft ist klar und unmissverständlich: „Sterben ist für mich keine Option.“
Hoffe auf einen respektvollen Umgang.

Johann Lafer
Bild: Christian Jauschowetz
Freunde, Familie und das Kochen würden ihm indessen Kraft, Freude und Zuversicht geben. Besonders freue er sich darüber, dass er weiterhin seiner Arbeit nachgehen könne – es gehe ihm den Umständen entsprechend gut.
Gleichzeitig bittet er um Verständnis, dass er weitere Details zu seiner Krankheit zum aktuellen Zeitpunkt nicht preisgeben wolle. Lafer schließt seine Mitteilung mit einem persönlichen Appell: „Gleichzeitig hoffe ich auf einen respektvollen Umgang mit dieser persönlichen Situation und bedanke mich von Herzen im Voraus dafür.“
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