Die US-Metal-Band Metallica hat mit ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion Geschichte geschrieben. 94.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Konzert am Samstagabend. Die Kultmusiker stellten damit einen neuen Rekord auf.
Die Band spricht von der größten Show, die es jemals im Olympiastadion gegeben habe. Zum Vergleich: Bei einem Fußballspiel gibt es in dem Stadion für rund 73.860 Menschen Platz, Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier spielte dort vor ca. 80.000 Fans.
Möglich wurde das neue Fassungsvermögen nun durch die Bühnenanordnung. Anders als bei anderen Konzerten im Olympiastadion stand die Bühne nicht am Marathon-Tor, sondern mittig, somit konnten alle Tribünenplätze genutzt werden.
Die Bühne war als Ring angeordnet: Fans, die viel Geld für Karten in der Mitte bezahlt hatten, kamen bei etwas Glück auch in den Genuss, die Musiker abzuklatschen.
Metallica spielt Rammstein-Song
Kurz nach 20 Uhr kamen die vier Musiker einer der erfolgreichsten Metal-Bands der Welt auf die Bühne und heizten den beseelten Fans vom ersten Ton an ein. Gut zwei Stunden lang spielten Metallica um Frontmann James Hetfield Titel ihres jüngsten Albums „72 Seasons“, aber auch Klassiker wie die Ballade „Nothing Else Matters“ sowie am Ende „Enter Sandman“ und „Masters of Puppets“.
Als Reminiszenz an die Lokalmatadoren von Rammstein spielten sie deren Song „Sonne“ – Tausende Fans sangen dabei mit. Beendet wurde das Konzert mit einem Feuerwerk auf dem Dach des Olympiastadions.
Seit gut drei Jahren sind Metallica im Rahmen der M72 World Tour unterwegs. 2023 und 2024 waren sie zu je zwei Konzerten in Hamburg, zuletzt bei zwei Auftritten in Frankfurt am Main. Das Berliner Konzert war das siebente und letzte Konzert in Deutschland.
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