„Sterben keine Option“

Star-Koch Lafer macht Krebserkrankung öffentlich

Adabei Österreich
30.05.2026 20:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es ist eine Nachricht, die viele seiner Fans zutiefst erschüttert! Fernsehkoch-Legende Johann Lafer (68) ist an Krebs erkrankt. In einem mutigen Schritt machte der beliebte Kulinarik-Star seine Diagnose nun öffentlich ...

Nachdem sich Zuschauer des „Fernsehgarten“ im ZDF bereits über sein verändertes Aussehen gewundert hatten, schaffte Lafer gegenüber der „Bild“-Zeitung nun Klarheit. „Ich habe Lymphknotenkrebs“, offenbarte der 68-jährige Koch. Die Schock-Diagnose erhielt der gebürtige Steirer bereits Anfang des Jahres bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur.

Befallen waren Leisten, Hals und Bauch. „Das war ein Schock und traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, beschreibt Lafer den Moment, der sein Leben auf den Kopf stellte. Zunächst schien die Lage stabil, doch vor Kurzem verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. „Plötzlich war alles geschwollen. Nachts die Schweißausbrüche. Schlafen ging kaum noch. Da habe ich gemerkt: Jetzt läuft etwas komplett in die falsche Richtung“, erinnert sich der Starkoch an die alarmierenden Symptome.

Seither befindet sich Lafer in einer intensiven Chemotherapie, die ihm alles abverlangt. „Jede Chemo läuft fast 24 Stunden. Überall hängen Flaschen. Das haut dich komplett weg“, gibt er einen ehrlichen Einblick in den zermürbenden Kampf. Die aggressive Behandlung hinterließ Spuren: Der sonst so lebensfrohe Genießer verlor 25 Kilo, auch sein für ihn so wichtiger Geschmackssinn war zeitweise komplett verschwunden.

Lafer will weiterkämpfen
Doch ans Aufgeben denkt der unermüdliche Kämpfer keine Sekunde. Sein Lebenswille ist ungebrochen. In einem emotionalen Statement macht er klar: „Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten. Ich brauche das. Ich habe noch so viel vor und so viele Ideen!“

Kraft spendet ihm in diesen schweren Zeiten vor allem seine Familie. Seine Frau Silvia, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat, weicht ihm nicht von der Seite. „Sie ist mir eine sehr große Stütze, die mir in dieser schweren Situation vieles leichter macht“, so Lafer dankbar.

Und es gibt einen Lichtblick, der Hoffnung macht: Die Therapie scheint anzuschlagen. „Man sieht, dass die Knoten kleiner werden. Dass die Behandlung anschlägt. Und das gibt mir Kraft“, blickt der Starkoch trotz allem zuversichtlich nach vorne. 

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