Der frühere französische Premierminister Gabriel Attal wird als Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen antreten. Er liebe das Land und die Menschen, sagte der 37-Jährige. Attal war von Jänner bis September 2024 der bis dahin jüngste Regierungschef Frankreichs.
Inzwischen ist er Fraktions- und Parteichef der liberalen Renaissance. Die Partei wurde ursprünglich von Präsident Emmanuel Macron gegründet. Attal gilt als die jüngere Version von Macron, wobei er sich von diesem heute distanziert und dessen Entscheidungen offen kritisiert. Derzeit würde den Französinnen und Franzosen „morgens, mittags und abends“ erklärt, dass alles schlechter werden solle, sagte Attal. „Wir können bessere Leben führen, vorausgesetzt, wir geben uns die Mittel dazu.“
Die nächsten Präsidentschaftswahlen in Frankreich sind im kommenden Jahr. Zusätzlich zu Attal bewirbt sich ein zweiter ehemaliger Premier aus dem Mitte-rechts-Lager um die Nachfolge Macrons: der 55-jährige Édouard Philippe, der 2017 der erste Premier unter dem damals neuen Staatschef Macron war und sich als besonnener Mitte-Mann positioniert.
Kann Le Pen antreten?
Am meisten Zuspruch für eine Kandidatur erhalten in Umfragen die rechtsnationale Marine Le Pen und ihr politischer Ziehsohn Jordan Bardella. Aufgrund eines Prozesses um mutmaßlich veruntreute EU-Gelder ist bisher nicht klar, ob Le Pen kandidieren kann. Macron kann kein weiteres Mal mehr antreten. Er ist seit 2017 im Amt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.