Kärntens Schüler zeigen mit ihren einzigartigen Ideen, wie der Alltag erleichtert werden kann und legen sich so den Grundstein für eine Karriere in der Wirtschaft.
Den Alltag einfacher gestalten – genau das war das Motto beim 20. Ideenwettbewerb Next Generation Kärnten an der FH Villach. Und bei den kreativen und lösungsorientierten Ideen der Jugendlichen kam nicht nur die Jury ins Staunen, sondern auch Florian Buchmayr, Vertreter der Bildungsdirektion: „Die Schüler, die hier heute sitzen, sind unsere zukünftigen Unternehmer und somit die Basis der Wirtschaft.“
Es macht einfach eine große Freude, einen Raum voller motivierter und junger Leute zu sehen, die etwas verändern wollen.
Josef Tuppinger, Professor für Innovation und Entrepreneurship
Steckdosen, App zum Sparen & Physiotherapie
So wollen mit der Idee „Intralume“ David, Manuel, Edis und Jaron nach der Schule durchstarten. Und sie haben sogar schon Kooperationspartner und mehrere Prototypen entworfen. Eine einfach montierbare Lichtleiste soll zukünftig das Steckdosenproblem in Küchen und weiteren Orten lösen. „Man kann die Steckdosen an beliebigen Stellen entlang der Leiste anbringen. Und weil sie mobil sind, ist man nicht so ortsgebunden“, erklären die vier HAK-TAK-Schüler voller Begeisterung. Als Sieger in der Kategorie „We grow together“ reisen die Burschen Mitte Juni nach Wien und dürfen dort am Bundes-Ideenwettbewerb teilnehmen. „Ich bin sehr stolz auf die Schüler“, freut sich auch Professorin Anna Ogris auf das Bundesfinale.
Mit im Rennen wird auch Sabrina Glader sein. Sie bietet für Menschen mit Behinderungen eine Physiotherapie an und besucht ihre Klienten direkt in ihren Wohnräumen. „Gegründet haben wir ,Physio@home‘ zu dritt. Meine Kolleginnen haben aber aufgegeben. Jetzt bin ich nur mehr allein“, brennt die Schülerin weiter für ihre Idee.
Die Schüler werden dazu motiviert, ihre eigenen Ideen zu gestalten und setzen diese Theorie dann in die Praxis um.
Manuela Kleewein, Organisatorin
Unter den Gewinnern, die übrigens bis zu 400 Euro für ihre Ideen erhalten haben, war auch ein Team der HAK Althofen. In ihrem Konzept ging es um Energiemanagement im privaten Haushalt. Das intelligente Smarthome-Energiesystem mit dem Namen „Wattguard“ soll selbstständig verbrauchte Energie analysieren und anschließend optimieren. „Haushalte können so Strom sparen und haben einen Blick über ihren Energieverbrauch.“
Obwohl nur drei der 19 Teams als Sieger nach Hause gehen konnten, waren auch die anderen Teilnehmer laut Organisatorin Manuela Kleewein „echt spitze“. Zudem würden viele der Ideen auch noch nach der Schulkarriere weiterverfolgt und umgesetzt. Das bestätigt auch Unternehmerin Alina Nessler: Mit ihrem KI-System für Notfälle ist die Kärntnerin durchaus erfolgreich und unter dem Motto „einfach weitermachen“ schenkte sie der Jugend Mut für die Zukunft und für das Unternehmertum.
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