Hintergrund rätselhaft

Bahnhofs-Schlägerei zog sich über zwei Stockwerke

Tirol
21.05.2026 19:00

Jener Deutsche, der am Mittwochabend der Mitarbeiterin eines Lebensmittelgeschäfts am Hauptbahnhof Innsbruck helfen wollte und dabei brutal attackiert worden ist, befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Der genaue Hergang des brutalen Zwischenfalls am Innsbrucker Hauptbahnhof von Mittwochabend ist noch nicht geklärt. Für einen engagierten Deutschen (41) endete er jedenfalls mit schweren Kopfverletzungen in der Innsbrucker Klinik. Laut Klinik-Sprecher Johannes Schwamberger befand sich der Mann am Donnerstag aber nicht in Lebensgefahr.

Zivilcourage bitter bezahlt
Aus ungeklärter Ursache kam es gegen 19.50 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft am Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen einer Angestellten und einem Unbekannten. Dies bemerkte der Passant aus München. Er eilte der Frau zu Hilfe.

Brutale unbekannte Schläger
Daraufhin entstand eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen dem Unbekannten und dem Deutschen. In den Vorfall waren dann auch noch ein weiterer Unbekannter und ein Einheimischer (32) verwickelt.

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Trotz dieses schlimmen Einzelfalls kann man sich als Fahrgast am Hauptbahnhof in Innsbruck sicher fühlen.

Christoph Gasser-Mair, ÖBB-Pressesprecher

Deutscher am Boden liegend malträtiert
Die Situation eskalierte und verlagerte sich vom Untergeschoss in das Erdgeschoss hinauf. Als der Münchener bewusstlos am Boden lag, schlugen die zwei Unbekannten weiter auf ihn ein. Schließlich traten sie auch noch gegen seinen Kopf und flüchteten.

Fahndung nach Unbekannten
Augenzeugen leisteten Erste Hilfe, die Rettung brachte den schwer verletzten Deutschen in die Klinik. Der 32-Jährige wurde vor Ort erstversorgt. Die Polizei fahndet nun nach den unbekannten Tätern.

ÖBB analysieren Vorfall
Laut ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair schauen sich die ÖBB jeden Vorfall im Bereich des Hauptbahnhofs näher an. „So können wir gegebenenfalls Schlüsse ziehen und an gewissen Stellschrauben drehen“, sagt Gasser-Mair. Man habe in den letzten Jahren jedenfalls viel in Sicherheitsmaßnahmen investiert. Trotz dieses schlimmen Einzelfalls könne man sich als Fahrgast am Hauptbahnhof sicher fühlen.

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