Einen geschichtsträchtigen Tag erlebte die Tarviserstraße bei der Ausfahrt zum Wörthersee in Klagenfurt. Der Neubau des Heinzelstegs ging mit dem Aufsetzen der fertigen Stahlkonstruktion in die entscheidende Phase. Die Freigabe des neuen Heinzelstegs erfolgt im Juli.
Die Klagenfurter fahren viel mit dem Rad in die Stadt oder zum Wörthersee. Da sind Strege wichtig. „Es gibt sieben Übergänge über die Lend, die Diskussionen über den Heinzelsteg laufen schon seit 20 Jahren“, sagt Referentin Sandra Wassermann. Oft fehlte der politische Wille zur Erneuerung, seit dem vergangenen Oktober läuft endlich der Neubau. Erst erfolgten die erforderlichen Tieffundierungen, vermörtelte duktile Pfähle mit einer Pfahllänge von 30 Meter wurden hergestellt. Nach einer Winterpause wurden sämtliche Betonarbeiten durchgeführt. Dabei wurde darauf geachtet, dass eine Fußgängerverbindung zur Villacher Straße immer gewährleistet bleibt.
Neubau nach 20 Jahren Diskussion
Am Donnerstag schlug bei den Bauarbeiten die große Stunde. Das fertige Stahltragwerk wurde mit einem Tieflader angeliefert und mit einem Kran auf die Brückenwiderlager eingehoben. Dabei spielten Millimeter eine Rolle. Die Gesamtkosten des Neubaus betragen 1,1 Millionen Euro.
Ab Juli wird die 18 Meter lange neue, barrierefreie Brücke über den Lendkanal freigegeben. Im August wird beim Fußgängerübergang auf der Villacher Straße eine neue Ampelanlage errichtet. Ende September ist das Bauwerk fertig. Der alte Steg, der 1961 errichtet wurde, wird abgetragen.
Mehr Platz und Sicherheit am neuen Heinzelsteg
Der Heinzelsteg ist für Radfahrer und Fußgänger essenziell. Denn auf der Villacher Straße sind viele Großmärkte, die Kunden anziehen. Über den Heinzelsteg ist man blitzartig am anderen Ufer der Lend. Auf der neuen Brücke gibt es mehr Platz. Die Tragwerksbreite wurde von 2,30 Meter auf drei Meter erhöht.
„Vor allem Familien mit Kinderwägen oder Rollstuhlfahrer kommen künftig problemlos über die Rampen. Das Überqueren der Brücke verbessert sich wesentlich. Ein LED-Beleuchtungskonzept sorgt auch in den Abendstunden für Sicherheit“, erklärt Daniel Sebö, Leiter der Abteilung Straßenbau.
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