Schwere Verbrennungen erlitt ein Mitarbeiter in einem burgenländischen Betrieb der Tierkörperverwertung. Der Verletzte musste per Notarzthelikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist mittlerweile geklärt.
Wenige Minuten vor 8 Uhr in der Früh ging am Freitag in der Landesleitzentrale im Burgenland ein Notruf ein. Ein schwerer Arbeitsunfall im Betrieb der Tierkörperverwertung in Unterfrauenhaid im Bezirk Oberpullendorf wurde gemeldet.
Helfer rasch am Unglücksort
Ein 40-jähriger Beschäftigter hatte schmerzhafte Verbrennungen im Gesicht und eine Augenverletzung erlitten. Die alarmierten Sanitäter und der Notarzt waren rasch am Unglücksort und konnten sofort Erste Hilfe leisten. Nach der Versorgung wurde der Patient mit dem Notarzthubschrauber ins AKH nach Wien geflogen.
Zeuge schilderte den Unfall
Der Schwerverletzte war zwar die ganze Zeit ansprechbar, konnte aber während der Rettungsaktion nicht einvernommen werden. Wie der Unfall passiert ist, konnte ein Zeuge erklären. Demnach dürfte bei jener Maschine, die Abfallprodukte presst, der Abwurfschacht verstopft gewesen sein, was laut Personal manchmal der Fall ist.
„Da die Reste nicht nach unten fallen konnten, wurden sie zwischen der Presse und dem Abwurfschacht dem Mitarbeiter ins Gesicht geschleudert, als er vorbeigehen wollte“, so der Zeuge. Das Pressgut erreicht im Laufe der Verarbeitung eine Temperatur von 90 Grad Celsius. Die Stücke, die durch die Luft geflogen sind, lagen mehrere Meter weit verstreut auf dem Boden.
Kein Fremdverschulden
Das Arbeitsinspektorat wurde über den Einsatz in Kenntnis gesetzt. Das Schutzblech war an den dafür vorgesehenen Stellen vorschriftsgemäß montiert, hieß es. Fremdverschulden kann die Polizei ausschließen.
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