Nicole Lackner aus Rust wollte eigentlich Tierärztin werden. Ihr Studium finanzierte sie sich mit Hochzeitsplanung – und blieb dann ganz dabei. Sie war eine der ersten Hochzeitsplanerinnen im Burgenland überhaupt.
Eine Frau, die Tiere liebt und für die schwächeren kämpft – und die kleine, feine und unvergessliche Hochzeiten plant: Das ist Niki Lackner aus Rust. Seit 2009 ist sie in der Hochzeitsbranche selbstständig, 2011 kaufte sie das älteste Bürgerhaus – es stammt aus dem 16. Jahrhundert – in Rust.
„Ich hatte kein Geld, aber viele Ideen und einen guten Businessplan“, lacht die Geschäftsfrau. Zuerst eröffnete sie – nach viel Arbeit, die größtenteils von ihr selbst und ihrer Familie geleistet worden ist – einen Edelheurigen. „Zum Glück ist mein Vater mein persönlicher McGyver. Er, meine Mama, mein Bruder, sie alle haben mir wahnsinnig viel geholfen“, so Lackner.
Mit dem Baby zur Hochzeitslocation
Dann wurde sie schwanger, der Heurige geriet ins Trudeln, weil sie die letzten drei Monate der Schwangerschaft liegen musste. Es folgte die Trennung vom Mann und eine neue Idee. Mit dem vier Monate alten Baby immer dabei krempelten sie und ihre Familie die Ärmel hoch und verwandelten den Heurigen in eine Hochzeitslocation, welche sie 2015 schließlich eröffnete. „Die Kontakte zur Branche waren alle noch da und zu der Zeit gab es kaum Hochzeitslocations. Geheiratet wurde meist im Gashaus. Aber auf einmal war da mein Himmelblau – und es hat funktioniert“, ist sie stolz.
Ihr Konzept? Niki Lackner setzt auf Vintage und Shabby Chic Stil. „Vintage ist gleichbedeutend mit Romantik. Was wäre also perfekter für den schönsten Tag im Leben eines Paares“, ist sie überzeugt.
Und wieso Himmelblau? „Weil ich einen Sohn habe und er mir die Kraft gegeben hat, in der schwierigen Zeit durchzuhalten. Eigentlich ist es ein dankeschön an ihn“, meint Lackner. Eine Zeit lang verkaufte sie außerdem Brautmode. Damit hat sie aber aufgehört.
Ein Nordic Store mit kleinem Schanigarten
Stattdessen ließ sie einen Nordic Concept Store entstehen. „Ich selbst kleide mich auch gerne sportlich und gemütlich. Die Nachbarin hat italienische Mode. Das passt also gut dazu. Ich achte darauf, Frauen zu unterstützen und verkaufe ausschließlich Sachen von Gründerinnen und Designerinnen. Wir Frauen müssen einfach zusammenhalten“, ist sie überzeugt. Und für die Gemütlichkeit gibt es einen kleinen Schanigarten, wo man auch Kaffee trinken kann. Wir wünschen auch dafür viel Erfolg! Und allen zukünftigen Himmelblau-Brautpaaren eine lange, glückliche, gemeinsame Zukunft!
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