Wer sich am Freitag die Webcams in den oberösterreichischen Skigebieten anschaute, erlebte sein weißes Wunder. Am Feuerkogel, im Skigebiet Dachstein-West und auf der Höss in Hinterstoder lag eine zentimeterdicke Schneeschicht. Die Eisheiligen wurden ihren Namen gerecht und brachten weiße Flocken in den Bergen.
„Vor allem in den Kalkalpen hat es ab 1400 Metern Seehöhe teilweise heftig geschneit – und es wird noch mehr werden“, sagt Meteorologe Josef Haslhofer von GeoSphere Austria.
Wie dick die Schneedecke genau ist, kann man nicht sagen, weil der Lawinenwarndienst sozusagen schon im Sommerschlaf ist und nicht mehr gemessen wird. Daran ist auch zu erkennen, dass es in unseren Breitengraden relativ selten Mitte Mai noch Schnee gibt, wie Haslhofer auf Nachfrage bestätigt.
Es wird dringend davon abgeraten, jetzt in die Berge zu gehen. Man steht schnell einmal bis zu den Knien im Schnee.

Josef Haslhofer, GeoSphere Austria
Bild: GeoSphere Austria
Die winterlichen Verhältnisse in den Bergen sind durchaus nicht zu unterschätzen. „Es wird dringend davon abgeraten, jetzt in die Berge zu gehen. Man steht schnell einmal bis zu den Knien im Schnee. Zudem ist es auch extrem rutschig, und der Schnee wird auch sicher nicht so schnell weggehen“, warnt der Meteorologe vor Ausflügen in die Berge – wobei das Wetter zumindest bis Sonntag ohnedies nicht unbedingt dazu einlädt.
„Wir haben in der Früh Temperaturen zwischen ein und sechs Grad. Dazu kommt ein starker Nordwestwind mit bis zu 30 km/h“, prognostiziert Haslhofer. Hinzu kommt bis Sonntag noch Niederschlag. Nur im Innviertel sollte es trocken bleiben.
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