Finanzwesen lahmgelegt, saftige Haftstrafen für Regierungskritiker, Alarm von Menschenrechtlern. Das Leben in Tunesien ist nicht immer lustig – das Nationalteam soll bei der WM für positive Erlebnisse sorgen. Am 1. Juni steigt ein Testspiel zwischen Österreich und den Tunesiern im Ernst-Happel-Stadion.
Im November streikten die Banken, legten das Finanzwesen des Landes lahm. Systemkritiker kassieren von der Regierung saftige Haftstrafen. Menschenrechtler schlagen Alarm: Präsident Kais Saied treibe den Autoritarismus voran. Tunesien hat politisch schon bessere Zeiten erlebt. „Fußball hat deshalb einen ganz anderen Stellenwert. Wenn die Fans zum Match gehen, lenkt sie das von den Problemen ab“, erzählt Rapids Amin Elias Gröller. Der als Sohn eines Tunesiers weiß, wovon er spricht: „In meiner Jugend waren wir jeden Sommer dort, haben noch Verwandte in Tunis.“
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