Mitten am Öffi-Drehkreuz Praterstern rückten am Montagnachmittag unzählige Polizeiwägen an. Auch schwer bewaffnete und vermummte Spezialeinsatzkräfte strömten in den belebten Bahnhof. Grund war nicht etwa der Song Contest, sondern der Verdacht eines Mannes mit Pistole in einem Zug.
Der Notruf, der die Landesleitzentrale der Polizei in Wien am Montagnachmittag erreichte, klang äußerst beunruhigend. Ein „bewaffneter Mann mit grauer Faustfeuerwaffe in der Jacke“, hieß es in dem Anruf, sei in einem Zug im Stadtgebiet unterwegs. Gegen 14 Uhr wurden die an den Praterstern beorderten Polizeikräfte dann immer mehr – neben Streifenwägen hielten auch zivile Fahrzeuge, aus denen WEGA-Beamte mit Sturmhaube und Sturmgewehr stiegen.
Zug wurde durchsucht
Auf „Krone“-Anfrage gab die Polizei bekannt, dass der betroffene Zug am Praterstern gestoppt und durchsucht wurde – laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger wurde auch in anderen Zügen, am Praterstern selbst und weiteren möglichen Ausstiegsstellen und Bahnhöfen nach dem vermeintlich Bewaffneten gefahndet. Von dem fehlte aber jede Spur. Nun sollen noch die Videoüberwachungen an den Bahnhöfen ausgewertet werden, um den mutmaßlichen Waffenträger zu finden.
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