Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, einer der größten Barcelona-Fans in Österreich, liebt seit den 90er-Jahren die Mischung aus Genie und Wahnsinn. Den Meistertitel der Katalanen genoss er in vollen Zügen.
„Mit einem Sieg im Clásico Meister zu werden, schöner geht es einfach nicht.“ Peter Filzmaier, der einer der größten Barcelona-Fans in Österreich ist, genoss das 2:0 gegen Real Madrid in vollen Zügen. Die Liebe begann in den 90er-Jahren: „Damals begeisterten mich Romario und Hristo Stoichkov, sie waren ein kongeniales Duo unter Trainer Johan Cruyff.“
Zum aktuellen Team von Barcelona sagt der Politikwissenschaftler: „Barca ist wieder eine Mannschaft. Ein Team mit Stars, doch nicht – wie leider am Ende der Ära Messi – von einem Spieler abhängig. Yamal war Sonntag verletzt auf der Tribüne und der größte Fan seiner Mitspieler.“ Eines hob Filzmaier besonders hervor: „Es war typisch Barca, dass man lange Zeit das 3:0 wollte und weiterstürmte. War das unvernünftig? Ja, genau das macht diesen Klub aus.“
Die Mischung aus Genie und Wahnsinn faszinierte ihn schon immer: „Das macht die besondere Magie, für die der FC Barcelona steht, aus.“ Eines der legendärsten Spiele für ihn fand 2017 im Achtelfinale der Champions League statt: „Nach dem 0:4 bei Paris St. Germain stand es im Rückspiel in der 88. Minute 3:1. In Österreich würden viele Fans gehen. Doch im Camp Nou glaubte jeder noch an die Sensation und Barça schoss tatsächlich noch drei Tore.“
Barcelona-Liebe weitervererbt
Seine Tochter bemerkte schon als Neunjährige den Zauber. Sie war 2011 beim Champions League-Finale zwischen Barcelona und Manchester United (3:1) als Gegenpol zum Papa erst für die „Red Devils“. „Nach 15 Minuten fragte sie mich, ob wir die Fanrollen tauschen können, da Barça so gut war“, lächelt Filzmaier.
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