Sie war eine der großen Überraschungen der vergangenen Hallensaison: die Vorarlberger Sprinterin Isabel Posch! Mit einer gewaltigen Steigerung über 60 Meter schaffte es die 26-Jährige sogar zur Hallen-Weltmeisterschaft. Nun will die Fußacherin auch im Freien über 100 Meter zuschlagen.
„Die Vorfreude ist riesengroß, dass für mich am Donnerstag im schweizerischen Langenthal die Freiluftsaison beginnt“, grinst Isabel Posch übers ganz Gesicht. „Dadurch, dass die Hallensaison dann doch noch länger als gedacht war, ist es am Ende relativ schnell gegangen.“
Der Grund, weshalb die Hallensaison der Sprinterin in die „Overtime“ ging, war allerdings ein sehr erfreulicher. Nachdem die Fußacherin ihre persönliche Bestleistung (PB) über 60 Meter auf 7,25 Sekunden drücken konnte, schaffte sie sensationell die Qualifikation für die Hallen-Weltmeisterschaft im polnischen Torun, wo sie am 21. März als 28. nur knapp die Halbfinal-Qualifikation verpasste.
Nächste Großveranstaltung im Visier
An diese Leistungen möchte die 26-Jährige nun auch im Freien über die 100 Meter anschließen, um ihr großes Ziel – einen Startplatz bei der Europameisterschaft in Birmingham im August – zu erreichen. Für die Direkt-Qualifikation müsste sich die Studentin der Ernährungswissenschaften aber noch gewaltig steigern. Aktuell liegt ihre PB bei 11,43 Sekunden, um fix in England dabei zu sein, ist eine Zeit von 11,18 gefordert.
„Schöne Zeit“ wenn alles passt
Ein erster Schritt könnte bereits an Christi Himmelfahrt gelingen. „Ich kann aber noch überhaupt nicht einschätzen, wie schnell ich bin“, bleibt Posch, die in Langenthal auch über 150 Meter starten wird, zurückhaltend. „Wenn alles mitspielt, das Wetter, der Wind, kann aber eine wirklich schöne Zeit herauskommen.“
In Villach erster Staffelstart
In der kommenden Woche geht es dann nach St. Pölten, wo die Vorarlbergerin dann mit der ÖLV-Staffel trainiert, ehe am 23. Mai in Villach die erste Bewährungsprobe auf das rot-weiß-rote Sprinterquartett wartet.
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