Die Linzer Klangwolke ist seit einem halben Jahrhundert ein Wahrzeichen von Linz. Seit dem Vorjahr wird das Mega-Event, das alljährlich nahezu 100.000 Besucher in den Donaupark lockt, neu erfunden. Das diesjährige Thema lautet „ATTheEND Linz“, der Regisseur des musikalischen Spektakels am 12. September ist Felix Breisach.
Ein Fluss aus Klängen, ein Nachthimmel voller Bilder und tausende Menschen im selben Rhythmus: Die Linzer Klangwolke, die seit 1979 alljährlich im Donaupark vor dem Linzer Brucknerhaus stattfindet, ist längst zum Wahrzeichen der Stahlstadt geworden.
Seit dem Intendantenwechsel im Vorjahr kehrt die Klangwolke zu ihren Wurzeln zurück. „Geist, Musik, Menschen, Landschaft“ vereinen sich in der „Klangwolken-Trilogie“, betont Brucknerhaus-Chef Norbert Trawöger. Alles neu: Die klassische und die visualisierte Klangwolke, aber auch die Kinderklangwolke werden terminlich umgedreht.
Klassik First
Die erste (die „Klassische“) zieht im Herbst 2026 bereits eine Woche früher über die Stadt, nämlich an Bruckners Geburtstag, am Freitag, 4. September. Riccardo Chailly präsentiert mit seiner Filarmonica della Scala vier Werke im Brucknerhaus, der russische Ausnahmepianist Alexander Malofeev tritt als Solist auf. Klassikfans können das Konzert unter freiem Himmel genießen, denn es wird in den Donaupark übertragen. Also, Sekt und Picknickdecke nicht vergessen! Es folgt die Kinderklangwolke am Sonntag, 6. September.
Eine „Wolke“ eine Woche lang
„Dann verdichtet sich die Wolke mehrere Tage – es gibt viele Projekte zum Mitmachen – bis zur Entladung bei der visualisierten Klangwolke“, sagt Trawöger. Diese findet am Samstag, 12. September im Donaupark statt. Als Regisseur konnte Felix Breisach gewonnen werden, bekannt durch die Pausenfilme für das Neujahrskonzert und Operninszenierungen.
Der Titel lautet „ATTheEND Linz“ (übersetzt: Am Ende von Linz, zugleich ist „attend“, also teilnehmen, enthalten) und will eine Geschichte „voller Nachdenklichkeit über das Ende von Linz, der Menschheit und den neuen Anfang“ erzählen.
Sängerknaben am Dach
Breisach verrät auch schon erste Elemente der Inszenierung zwischen Eisenbahn- und Nibelungenbrücke: Das Bruckner Orchester, dirigiert von Markus Poschner, wird auf der Donau auf einem riesigen Schiff unterwegs sein, auch das Ars Electronica Center soll eine Quelle von Klängen und Effekten sein. Die St. Florianer Sängerknaben und Bariton Rafael Fingerlos singen vom Dach des Brucknerhauses herab, hinzu kommen mehrere LED-Walls mit Animationen.
Musikalisch spannt man den Bogen von Bruckner über die Beatles bis hin zu neuen Kompositionen und Klangwelten. Als bewährte Partner treten wieder die Linz AG und die Sparkasse Oberösterreich auf. Auch die „Krone“ präsentiert das Event, das in Österreich einzigartig ist.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.