Mit Sauerstoffgerät

Mette-Marit besuchte Sohn Marius hinter Gittern

Royals
11.05.2026 14:11
Porträt von krone.at
Von krone.at

Erst in der letzten Woche hat Marius Borg Høiby vor Gericht darum gefleht, mit Fußfessel aus der U-Haft entlassen zu werden – vergeblich! Die neuesten Fotos zeigen nun seine Mutter Mette-Marit am Muttertag auf dem Weg ins Osloer Gefängnis. Und die Kronprinzessin trägt dabei erneut ihr Sauerstoffgerät.

Es ist ein trauriger Muttertag – nicht nur für Mette-Marit, sondern auch für ihren Sohn Marius Borg Hoiby. Denn in der letzten Woche wies ein Richter in Oslo die Bitte des 29-Jährigen ab, bis zur Urteilsverkündung im Juni mit einer Fußfessel auf Schloss Skaugum bleiben zu dürfen. Einer der Gründe, den Marius vorgebracht hatte: die schwere Erkrankung seiner Mutter, die ihr Besuche im Gefängnis erschwert.

Gefängnis-Besuch am Muttertag
„Ich habe eine nahe Familienangehörige mit einer Krankheit, die Besuche im Gefängnis erschwert“, argumentierte Marius in der letzten Woche vor Gericht. „Das liegt an der schlechten Luft, dem Schimmel und der Tatsache, dass es ein altes Gebäude ist.“

Mette-Marit wurde bei ihrem Besuch im Gefängnis von Ehemann Haakon begleitet.
Mette-Marit wurde bei ihrem Besuch im Gefängnis von Ehemann Haakon begleitet.(Bild: APA-Images / NTB / Thomas Fure, Krone KREATIV)

Die 52-Jährige leidet an einer Lungenfibrose, ihr Gesundheitszustand hat sich, wie der norwegische Palast jüngst bekannt gegeben hatte, weiter verschlechtert. Sogar eine Lungentransplantation steht seit Längerem im Raum. Und dennoch wollte es sich Mette-Marit am Muttertag nicht nehmen lassen und ihren Sohn wie in den vergangenen Wochen so oft hinter Gittern besuchen.

Mette-Marit mit mobilem Sauerstoffgerät
Die aktuellen Aufnahmen zeigen die Kronprinzessin am Beifahrersitz eines schwarzen Wagens. Auch dieses Mal trägt sie, wie schon bei einigen öffentlichen Auftritten, ihr mobiles Sauerstoffgerät – zu erkennen an dem dünnen Schlauch, der an ihre Nase geführt wird.

Mette-Marit trug beim Besuch im Gefängnis wieder ihr mobiles Sauerstoffgerät.
Mette-Marit trug beim Besuch im Gefängnis wieder ihr mobiles Sauerstoffgerät.(Bild: APA-Images / NTB / Thomas Fure)

Hinterm Steuer: Ehemann Kronprinz Haakon, der seine Augen hinter dunklen Sonnenbrillen versteckt und der seiner Gattin in dieser schweren Zeit nicht von der Seite weicht.

Warum der Richter am vergangenen Mittwoch trotz der hart blieb? „Erhebliche Wiederholungsgefahr“! Denn Marius sitzt seit Beginn der Verhandlung Anfang Februar in U-Haft. Er hatte gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen. Auch einen früheren Antrag auf Freilassung hatte das Gericht mit Verweis auf „die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr“ bereits abgelehnt.

Urteil soll im Juni fallen
In dem wochenlangen Mammut-Prozess war Høiby in 40 Punkten angeklagt. Allein 20 davon bezogen sich auf eine Ex-Freundin, gegen die ein Kontaktverbot besteht. Dem Norweger werden unter anderem vier Vergewaltigungen vorgeworfen. Die mutmaßlichen Opfer soll Mette-Marits Sohn bei den Taten gefilmt haben.

Die Staatsanwälte hatten zum Ende des Prozesses sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. Høibys Verteidiger hatten dagegen für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren plädiert. In Bezug auf die Vergewaltigungs-Anklagen solle er dagegen freigesprochen werden, meinten die Anwälte.

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