Marketagent-Umfrage:

So reagieren Arbeitnehmer auf Veränderungen im Job

Wirtschaft
11.05.2026 11:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spüren in ihrem Job vor allem Veränderungen beim Personalstand. Dahinter folgen technologische Entwicklungen wie die Einführung von KI und organisatorische Änderungen, wie eine aktuelle Marketagent-Umfrage zeigt.

Diese wurde im Auftrag vom Linzer Jobportal karriere.at durchgeführt. Demnach stehen Organisationen und ihre Belegschaften derzeit unter dem Eindruck der Dauerveränderung. Nur jede zehnte befragte Person gab an, keine Veränderungen am Arbeitsplatz wahrzunehmen. „Viele Menschen sind unmittelbar vom Personalabbau betroffen, die Arbeitslosenquote ist zuletzt wieder gestiegen. Jene, die im Betrieb bleiben, sind dann häufig stärker belastet und insofern ebenfalls betroffen“, sagte karriere.at-CEO Georg Konjovic.

Die klare Mehrheit (81 Prozent) der Befragten hat aber den Eindruck, die berufliche Entwicklung selbst beeinflussen zu können. Zudem fühlen sich die meisten (69 Prozent) auch auf Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet. Sie informieren sich, was das für sie bedeutet, tauschen sich mit anderen aus und planen, wie sie sich anpassen können. Wer angab, sich gegenüber Veränderungen machtlos zu fühlen, reagiert häufiger mit Unsicherheit und Besorgnis.

Zwei Drittel fühlen sich von Führungskraft unterstützt
Wer sich hingegen von den Führungskräften unterstützt fühlt, hat auch eher den Eindruck, das eigene Berufsleben beeinflussen zu können und auf Änderungen vorbereitet zu sein. Ungefähr zwei Drittel bejahten die Aussage, von ihren Führungskräften verlässlich unterstützt zu werden. „Das Gefühl, das eigene Berufsleben aktiv beeinflussen zu können, ist ein entscheidender Faktor, um Veränderungen optimistisch und konstruktiv zu begegnen (...). Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig Kommunikation in Zeiten der Dauerveränderung ist. Führungskräfte können Orientierungshilfe leisten und dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in Unsicherheit verharren (...)“, sagte Konjovic.

Zudem sei ein starkes Teamgefüge „wertvoll“. Das Jobportal geht davon aus, dass der demografische Wandel in den kommenden Jahren den Personalmangel verschärfen werde. Bereits heute sei jede fünfte erwerbstätige Person in Österreich älter als 55 Jahre.

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