Der vierbeinige Liebling einer Weinviertler Familie wurde von einem wirren Katzenhasser schwerst verletzt. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, erklärt ein Jäger – die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen.
„Das ist kein Kavaliersdelikt mehr – das ist ein Angriff auf das Leben im Dorf“, sagt der erfahrene Jäger Leo Reim erschüttert. Es sind tatsächlich Bilder, die fassungslos machen: In der Großgemeinde Niederhollabrunn ist rund um den 1. Mai ein Hauskater schwer verletzt worden - offenbar durch einen Schuss aus einer unbekannten Waffe.
Massive Verletzungen am Bein
Das Tier, Kater „Balu“, erlitt durch die Splitterwirkung des Projektils massive Verletzungen am Bein, das letztlich amputiert werden musste. Unklar ist nach wie vor, wer den Schuss abgegeben hat und vor allem warum. Der Vorfall sorgt in der Bevölkerung für große Betroffenheit und massive Verunsicherung.
Kein klassisches Jagdkaliber
Nach ersten Einschätzungen dürfte es sich eher um ein Luftdruckgewehr mit erhöhter Energie gehandelt haben als um ein klassisches Jagdkaliber – ein entscheidender Unterschied, denn ein stärkeres Jagdgeschoss hätte der Katze mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Überlebenschance gelassen. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Die Polizei sowie zuständige Jagd- und Behördenstellen sind nun gefordert, rasch Licht in die Sache zu bringen. .
Mehrere Vorfälle in der Region
Besonders heikel: In der Region kam es zuletzt bereits zu mehreren Auffälligkeiten im Zusammenhang mit verendeten Rehen und aufgefundenen Tierfragmenten. Nun stellt sich umso dringlicher die Frage nach einem möglichen Muster – oder einem Täter, der bewusst oder fahrlässig Tiere ins Visier nimmt.
Sobald das genaue Projektil und die verwendete Waffe bestimmt sind, hoffen die Ermittler auf konkrete Ansatzpunkte. „Wer im Ortsgebiet auf Haustiere schießt, verstößt gegen das Jagdgesetz und begeht eine Straftat. Die Toleranz ist endgültig erschöpft – und der Ruf nach Aufklärung entsprechend“, wettert Reim, ein echter Heger ...
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