Die Sommersaison auf dem Kärntner Wörthersee hat gerade erst begonnen, schon mussten die Einsatzkräfte Samstagabend zu einem Einsatz ausrücken. Ein Motorboot war bei Reifnitz gegen die Kapuzinerinsel gefahren.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte Samstagabend gegen 22.45 Uhr Hilferufe von der Kapuzinerinsel genommen. Er alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Die Feuerwehren Reifnitz, Pritschitz und Töschling sowie die Wasserrettung Pörtschach und Saag machten sich mit ihren Fahrzeugen und Einsatzbooten auf dem Weg zu der Insel im Bereich von Maria Wörth.
Schnell konnten die Helfer ein Motorboot finden, das scheinbar im Uferbereich festgefahren war. Auf dem Boot befanden sich der Besitzer (66) sowie seine Gattin (56). Die Frau wies leichte Verletzungen auf.
Alkotest positiv
Die beiden gaben gegenüber der Polizei an, dass sie bei der Fahrt von Velden in Richtung Osten die Insel übersehen hatte und mit dem Boot dagegen gefahren war. Ein Alkotest an der 56-Jährigen verlief positiv.
Sie wurde mit der Rettung ins Klinikum nach Klagenfurt gebracht. Um sicherzugehen, dass sich nicht noch weitere Personen im Bereich der Insel befanden, wurde eine kurze Suchaktion durchgeführt. Diese verlief zum Glück negativ. Kurze Zeit später konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Gerade an schönen Wochenenden ist es verführerisch, mit dem Boot auf dem See unterwegs zu sein, und dabei auch alkoholische Getränke zu genießen. In der Vergangenheit war es aufgrund von alkoholisierten Bootsführern immer wieder zu Kollisionen mit Stegen oder Inseln gekommen.
Auf dem Wasser gilt generell das gleiche, wie auf der Straße: Ab 0,5 Promille gilt man als alkoholisiert und man kann seinen Schein verlieren und muss Strafe zahlen. Die Grenzen gelten nicht nur für Motorboote – auch Kapitäne von Elektro- und Tretbooten sowie SUP-Paddler sollten ihren Alkoholkonsum auf dem See im Auge behalten.
Die Kärntner Seepolizei führt im Rahen ihrer Streifentätigkeit auf den Seen auch regelmäßig Alkoholkontrollen unter den Bootsfahrern durch.
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