Unter Donau verlegt

Wasserleitung sichert bei Dürre die Versorgung

Niederösterreich
10.05.2026 07:30

Obwohl Niederösterreich über genug Wasserressourcen verfügt, werden diese in regional oft zeitlich ungleich versorgten klimatischen Kleinregionen zum Problem. Um einen Gleichstand zwischen der Region nördlich und südlich der Donau im Osten von Wien herzustellen, feilen die Experten von „EVN-Wasser“ an einer Ausgleichsdruckleitung unter dem blauen Strom.

Zwei Fliegen mit einer Klappe löst man durch ein ambitioniertes Projekt, das sowohl den Wasserhaushalt der Natur, als auch die verlässliche Versorgung mit Trinkwasser in der Region der Petroneller Au sichern soll. 
Grundsätzlich ist in Niederösterreich die Versorgung mit Trinkwasser gut. In manchen Gebieten müssen jedoch oft „Durststrecken“ durchlebt werden – wie in der Petroneller Au. „Wir werden auch in dreißig Jahren in Niederösterreich immer noch doppelt so viel Trinkwasser anbieten können, wie verbraucht wird“, gibt Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf eine allgemeine Entwarnung aus. Nur: Die Verteilung des Lebenselixiers ist nicht in jeder Region gleichmäßig.

Zitat Icon

Die Vernetzung des Wassers ist wichtig, um unser Bundesland noch widerstandsfähiger auch gegen die zunehmend kleinregionalen Folgen des Klimawandels zu machen.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf

Hochdruckwasserleitung sorgt für Ausgleich zwischen beiden Seiten
Während im Norden der Donau östlich von Wien in den Auen die Wassersituation kaum Probleme bereitet, ist es südlich davon anders – ein Beispiel ist Bedarf im Rahmen der Revitalisierung der Petroneller Au. Daher startete „EVN Wasser“ das Projekt einer Hochdruck-Wasserleitung, die für einen Ausgleich der Versorgung im Marchfeld mit dem Gebiet südlich der Donau-Au sorgen soll. Nach Abschluss der Behördenverfahren will man 2028 mit der Errichtung des hydraulisch betriebenen „Wasserdruck-Tunnels“ unter der Donau beginnen.

Auch natürliche Wasservorkommen werden gefiltert und eingebunden
Durch die weiter verzweigten Wassernetze wird die Druckverbindung dafür sorgen, die Folgen regionaler Trockenperioden zu mindern. Südlich der Donau, in Petronell, wird die Leitung auch an eine Filteranlage angeschlossen, die natürliche Wasser-Ressourcen mit dem System verbinden soll.

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