Weltweit wächst die Wassernot! Niederösterreich errichtet hingegen Tropfen für Tropfen Dämme gegen den Verlust des kostbaren Nasses! Flutschutz auf der anderen Seite inklusive.
Die feuchten Naturressourcen sind unsere wertvollste Lebensgrundlage. Wir investieren heute, damit auch die nächsten Generationen sicher versorgt sind und bestmöglich vor Naturgefahren geschützt werden“, versichert Stephan Pernkopf anlässlich des gestrigen Weltwassertages.
Rund 92 Prozent der Bevölkerung sind an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen, gespeist aus Grund- und Quellwasser. Ein rund 21.500 Kilometer langes Leitungsnetz sichert mithilfe der EVN diese Versorgung – und es wird laufend erweitert. „Wir setzen auf vorausschauende Planung und eine starke Infrastruktur, damit es gar nicht erst zu Engpässen kommt“, so Pernkopf. Heuer werden etwa Projekte wie der Ausbau der Versorgung in Zwentendorf und Erpersdorf mit 3,1 Mio. Euro sowie die Netzerneuerung in Weitersfeld um rund vier Millionen Euro abgeschlossen.
Hochwasser und Starkregen
Doch das kostbare Nass kann auch Gefahren bergen. „Extreme Wetterereignisse nehmen zu – darauf müssen wir vorbereitet sein“, betont Pernkopf mit Blick auf Hochwasser und Starkregen. Seit der Katastrophe 2002 hat NÖ über 1,7 Milliarden Euro in den Flutschutz investiert, mehr als 800 Projekte umgesetzt und über 300 Gemeinden abgesichert. Heuer sind weitere 80 Millionen Euro eingeplant, etwa für die Dammsanierung an der Perschling (15 Mio. Euro), ein Rückhaltebecken in St. Pölten (5,6 Mio. Euro) oder den Schutz an der Schwechat bei Rannersdorf (11 Mio. Euro). Auch in puncto Starkregen wird nachgeschärft – mit Schwammstadt-Konzepten, Versickerungsflächen und Regenwasserplänen.
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