Wegen Rücktritt

Nach den Ferien wird in Deutschkreutz neu gewählt

Burgenland
07.05.2026 08:00

Bewegte Zeiten für Deutschkreutz: Nach dem überraschenden Rücktritt des Bürgermeisters steht der Bevölkerung der Urnengang bevor.

In Deutschkreutz ging es in den vergangenen Monaten rund. Die Kommunalpolitik war überschattet von heftigen Querelen, Rückschlägen und Pannen. Nach der letzten Gemeinderatssitzung, die aufgrund fehlender Mandatare geplatzt ist, hat es Bürgermeister Andreas Kacsits (ÖVP) schließlich gereicht. Er verkündete seinen Rücktritt. Danach hatten sich alle Fraktionen auf einen positiven Neuanfang eingeschworen, „damit es wieder bergauf gehen kann“.

Amtsleiterin entlassen
Ein erster Schritt ist getan. Im Oktober 2025 musste – wie berichtet – die Amtsleiterin entlassen werden, weil sie in eine Schwarzarbeit-Affäre bei Aushilfskräften in der Gemeinde verstrickt war. Der Nachfolger in dieser Funktion trat jetzt offiziell seinen Dienst an. Der interimistische Ortschef, Vizebürgermeister Jürgen Hofer (SPÖ), begrüßte Oliver Egert, der künftig die Geschicke der Gemeinde von der Amtsstube leitet.

Abgang zu früh?
Der ehemalige ÖVP-Ortschef hatte sich zum Abschluss noch die Kritik gefallen lassen müssen, seinen Abgang zu früh bekannt gegeben zu haben. „Hätte Kacsits bis nach den Sommerferien gewartet, wäre genau ein Jahr vor den Gemeinderatswahlen 2027 keine eigene Bürgermeisterneuwahl in Deutschkreutz nötig gewesen“, hieß es. Im Ansatz hat diese Überlegung durchaus ihre Berechtigung.

Hinter den Mauern des Rathauses in der Gemeinde Deutschkreutz werden die Karten neu gemischt.
Hinter den Mauern des Rathauses in der Gemeinde Deutschkreutz werden die Karten neu gemischt.(Bild: Peter Tomschi)

Klare Mehrheit für Nachfolger notwendig
Jedoch wäre zur Bestimmung eines Nachfolgers des Ortschefs im Gemeinderat eine klare Mehrheit die Voraussetzung. Bei zehn ÖVP-, neun SPÖ- und sechs Bündnis-Liste-Burgenland-Mandataren dürfte es nicht so leicht sein, rasch eine eindeutige Entscheidung zu treffen. So geht das Prozedere zur Festsetzung eines Extra-Wahltages den gewohnten Weg.

Die Verordnung des Landes muss nur noch abgesegnet werden, was in Kürze erfolgen soll. Demnach kann jetzt schon von einem Urnengang Anfang September ausgegangen werden. Die offizielle Bestätigung ist bald zu erwarten.

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