In Bezug auf Solaranlage warf die ÖVP Eisenstadt der SPÖ im Gemeinderat vor, sich mit fremden Federn zu schmücken.
Wenn es um den Ausbau von umweltfreundlicher Energieerzeugung geht, dann gibt es unter den verschiedenen Parteien meistens einhelligen Konsens. Auch in Eisenstadt wird saubere Energie befürwortet. Die SPÖ postete sogar auf Social Media stolz ein Foto von der PV-Anlage am Dach der Volksschule und lobte das deutliche Zeichen für den Klimaschutz: „Saubere Energie, weniger Emissionen und spürbare Energieeinsparungen – so geht verantwortungsvolles Handeln heute“, teilte SPÖ-Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak online mit.
„Höchst unehrlich“
Bei der Gemeinderatssitzung sorgte genau dieses Posting aber für Kritik von der ÖVP. Klubobmann Michael Bieber warf Toth-Kanyak vor, sich mit fremden Federn zu schmücken. Denn in der Vergangenheit habe die SPÖ gleich zweimal gegen das Projekt gestimmt – konkret bei den Pachtverträgen und der Vermietung der Dachflächen. Sich jetzt mit dem Projekt zu brüsten sei „politisch höchst unehrlich“, so Bieber.
Wahlkampfstart?
Stimmt nicht, sagen SPÖ-Klubchef Markus Rauchbauer und Toth-Kanyak. Bei den damaligen Abstimmungen sei es um die Pachtverträge und Vermietung gegangen, nicht um die Anlage selbst. Man habe damals dagegen gestimmt, weil zu wenig Angebote für die Vergabe eingeholt worden seien, so Rauchbauer. Die PV-Anlage auf der Schule fordere man hingegen schon seit 2022. Toth-Kanyak übt wiederum Kritik an der ÖVP: „Anscheinend ist der Wahlkampf bereits eröffnet.“
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