Nach seiner spektakulären Festnahme in Salzburg wird der mutmaßliche HiPP-Erpresser nun in eine Justizanstalt überstellt. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt. Die Ermittler versuchen weiter, sein Schweigen zu brechen.
Jetzt muss ein Richter innerhalb von 48 Stunden entscheiden, ob der 39-jährige Österreicher hinter Gitter bleibt. Er wird von Salzburg in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht. Der Mann soll über Wochen hinweg Angst und Schrecken verbreitet haben. Mit Rattengift manipulierte Babybrei-Gläser, die er zurück in Supermarktregale stellte – ein perfider Plan, der hunderttausende Eltern in Alarmbereitschaft versetzte.
Zwei Millionen Euro in Mail gefordert
Parallel dazu forderte er zwei Millionen Euro in Kryptowährung vom deutschen Babynahrungshersteller.
Noch immer schweigt der Verdächtige zu seinen Motiven. Die Ermittler setzen ihn im Dauerverhör unter Druck. Wollte er tatsächlich den Tod von Babys in Kauf nehmen? Viele Fragen sind weiterhin offen.
Besonders brisant: Noch immer fehlt eines der insgesamt sechs manipulierten Gläser. Fünf konnten sichergestellt werden – doch das sechste ist wie vom Erdboden verschluckt.
Toxikologisches Gutachten steht noch aus
Die Liste der möglichen Straftaten ist lang: vorsätzliche Gemeingefährdung, versuchte schwere Körperverletzung – und möglicherweise sogar Mordversuch. Entscheidend wird ein noch ausstehendes toxikologisches Gutachten sein, das klären soll, wie gefährlich die verwendete Giftmenge tatsächlich war.
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