Die Bundesregierung hat vergangene Woche ihr Doppelbudget für 2027/2028 präsentiert, inklusive eines Sparpakets, das auch den Arbeitnehmern ordentlich zusetzt. Besonders ärgerlich: Die Lasten sind keineswegs ausgewogen verteilt. Während Gutverdiener in moderatem Ausmaß zur Kasse gebeten werden, trifft es Geringverdiener überproportional hart. Eine aktuelle Berechnung zeigt, wer künftig wie viel Verlust zu erwarten hat.
Das Problem hat zwei Seiten. Zum einen müssen künftig alle mit bis zu 2630 Euro Bruttoeinkommen mehr für die Arbeitslosenversicherung zahlen. Bisher galten für sie gestaffelte, niedrigere Beiträge. Ab 2027 wird für neue Beschäftigungsverhältnisse der Regelsatz von 2,95 Prozent fällig. Bei bestehenden Dienstverhältnissen wird der Satz über sechs Jahre nach und nach erhöht. Betroffen sind rund eine Million Beschäftigte.
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