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Neuer ÖVP-Klubobmann

Gödl: „Werde August Wöginger sicher um Rat fragen“

Innenpolitik
08.05.2026 19:20

Als Wöginger-Nachfolger zauberte Bundeskanzler Christian Stocker überraschend Ernst Gödl aus dem Hut. Der Steirer sieht sich als „Brückenbauer mit klaren Kanten“, wie er der „Krone“ verrät. Im Interview spricht er über seinen politischen Stil, die Dreierkoalition und warum ihn keiner an die Hand nehmen muss.

„Krone“: Zu Beginn: Wer ist Ernst Gödl?
Ernst Gödl: Ernst Gödl ist ein 54-jähriger Mensch mit vielen politischen Erfahrungen, die ich auf ganz unterschiedlichen Ebenen sammeln durfte. Ich bin auf einem Bauernhof mit vier Geschwistern aufgewachsen. Ein Schlüsselerlebnis war für mich mein Jahr in Mexiko, als ich 18 Jahre alt war. Das war der Startpunkt dafür, dass ich mich zu Hause engagieren wollte, um unsere schöne Heimat aktiv mitzugestalten. Ich habe das als Auftrag empfunden. So bin ich – mit vielen Zufällen, muss man dazu sagen – sehr jung mit 23 Jahren zum Bürgermeister gewählt worden. Später habe ich mich immer stärker politisch eingebracht und bin schließlich der ÖVP beigetreten. Danach war ich zehn Jahre Abgeordneter im Landtag, mit Schwerpunkt Umweltpolitik. Parallel dazu habe ich studiert, mit Fokus auf Verfassungsrecht. Danach folgten Bundesrat und Nationalrat. Es war also ein langer Weg, aber vielleicht kein klassischer Karriereweg innerhalb der Partei. Ich bin eher immer wieder ein bisschen „schräg“ dazugekommen.

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