Einsatz an zwei Standorten in Wien! Die Behörden haben am Mittwoch ein in Verruf geratenes Brennpunkthotel geschlossen. Im Raum stehen Vorwürfe rund um illegale Prostitution sowie Drogenhandel. Auch ein zwielichtiges Geschäft mitten in der City wurde von den Behörden geschlossen.
Für Aufsehen und ordentlich Wirbel dürfte ein Einsatz der Behörden in Rudolfsheim-Fünfhaus gesorgt haben. Bei einer koordinierten Aktion von Magistrat, Polizei sowie der Gruppe Sofortmaßnahmen wurde ein dubioses Hotel endgültig dichtgemacht. Die Vorwürfe wiegen schwer: Neben einer fehlenden Gewerbegenehmigung steht das Hotel im Verdacht, für illegale Prostitution missbraucht und als Umschlagplatz für Drogen genutzt worden zu sein.
Unseriöses Geschäft geschlossen
Zudem wurde ein Geschäft in der von Touristen stark frequentierten Innenstadt von den Behörden geschlossen. Der Betrieb soll wiederholt ohne gültige Gewerbeberechtigung und unter missbräuchlicher Verwendung eines nicht angemeldeten Gewerbes geführt worden sein.
Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, zu den Einsätzen: „Beide Betreiber haben über einen längeren Zeitraum Vorschriften ignoriert. Neben der Wiener Bevölkerung werden auch Touristen in Angebote gelockt, die dem Ruf unserer Stadt schaden. Es kann und darf nicht sein, dass sich einzelne über die Regeln stellen, während die große Mehrheit korrekt arbeitet.“
Es kann und darf nicht sein, dass sich einzelne über die Regeln stellen, während die große Mehrheit korrekt arbeitet.
Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen
Die Schließung mache unmissverständlich klar, dass derartige Verstöße „konsequente Maßnahmen“ nach sich ziehen, betont Hillerer.
Zahlreiche Verstöße bei Kontrollen
Schon in der Vergangenheit waren bei Kontrollen bei dem Geschäft zahlreiche Verstöße aufgefallen – darunter unzulässige Öffnungszeiten, der Verkauf nicht genehmigter Waren sowie fehlende oder mangelhafte Preisauszeichnungen. Trotz mehrerer Hinweise und Kontrollen wurden die Missstände vom Betreiber offenbar nicht behoben.
Die Schlösser des Lokals wurden im Zuge des Einsatzes ausgetauscht und die Eingangstüre behördlich verplombt.
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