Nichts zu lachen. Nein, die Budgetpläne der türkis-rot-pinken Regierung – die finden die meisten Österreicher nicht wirklich lustig. Tatsächlich gibt es auch nichts zu lachen, wenn man wie die Pensionisten die Inflationsrate nicht mehr abgedeckt bekommt. Auch andere Bevölkerungsgruppen werden den Sparstift, den die Dreierkoalition für ihr Budget bis 2028 ansetzt, noch zu spüren bekommen. Wenn dieses jetzt festgelegte Sparprogramm überhaupt reicht. Denn wenn sich rund um den Iran nicht unerwarteterweise rasch Frieden einstellt, dann könnte alles noch weit schlimmer kommen. Dennoch bekamen wir in der Erklärung und Beurteilung der Budgetpläne manch Kurioses zu hören, über das man beinahe lachen könnte.
Steuerinnen. Immer wieder ließ in den Stellungnahmen der Politiker und Experten, pardon Politikerinnen und Expertinnen, der Genderwahn, um nicht zu sagen Genderwahnsinn, die schlimmsten Blüten treiben. Während Finanzminister Markus Marterbauer mehrfach von „Pensionistinnenverbänden“, die wir bisher nur als Pensionistenverbände kannten, sprach, genderte Wifo-Expertin Margit Schratzenstaller zu „Steuerbetrügerinnen und -betrügern“, denen es künftig an den Kragen gehen soll… Den Vogel schoss aber eindeutig Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger ab, als sie sich beim Gendern verhedderte und von „Steuerinnen und Steuerzahlern“ sprach. Aber lustig finden können all das weder die Steuerbetrügerinnen noch die Pensionistinnenverbände und schon gar nicht die Steuerinnen. Lachhaft finden können wir die Gender-Blüten hingegen schon.
Kommen Sie gut durch den Donnerstag!
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