Die Streckensperren der Deutschen Bahn von 14. Juni bis 12. Dezember beeinträchtigen auch den österreichischen Bahnverkehr. Laut ÖBB muss mehr Fahrzeit zwischen Wien und Vorarlberg, zwischen Salzburg und Innsbruck und zwischen Salzburg und München eingerechnet werden.
Die sanierungsbedingte Sperre der Deutschen Bahn (DB) auf der Strecke Passau – Obertraubling bei Regensburg (Bayern) von 14. Juni bis 12. Dezember hat Auswirkungen auf die Bahnverbindungen der österreichischen Weststrecke. Die Fahrzeit im Fernverkehr zwischen Salzburg und Innsbruck sowie zwischen Salzburg und München verlängere sich um gut 15 Minuten, jene zwischen Wien und Vorarlberg um 30 Minuten, teilten die ÖBB am Donnerstag mit.
Während der Bauzeit würden täglich 80 Güterzüge, die sonst über Passau geführt werden, über die Weststrecke München – Salzburg – Wels umgeleitet. Dadurch komme es zu einer hohen Streckenauslastung am Deutschen Eck. Man organisiere das Angebot von und nach Deutschland neu, erklärten die ÖBB. Auf der ICE-Linie über Passau fahren keine Züge im Abschnitt zwischen Wien und Nürnberg. Die alternative Reiseroute von Wien, St. Pölten und Linz nach Deutschland und retour führe über den Bahnknoten München Hauptbahnhof.
Der RJX von Wien über Linz und Salzburg nach München und retour fahre im Zwei-Stunden-Takt mit einer Fahrzeitverlängerung von etwa 15 Minuten. Zwei ICE-Zugpaare fahren zusätzlich von Wien über Salzburg nach München und zurück. Drei EC-Zugpaare fahren zusätzlich von Wien über Linz, Wels und Simbach/Inn nach München und retour. Der Nightjet von Wien nach Hamburg bzw. Amsterdam werde umgeleitet.
Sperre zwischen Feldkirch und Buchs
Von 14. Juni bis 14. Oktober ist zudem die Bahnstrecke zwischen Feldkirch und Buchs (Kanton St. Gallen) wegen Bauarbeiten gesperrt. Auch hier komme es zu Fahrplanänderungen, Schienenersatzverkehr und Umleitungen. Der Fernverkehr westlich von Innsbruck werde um rund 30 Minuten verschoben. Züge in Richtung Vorarlberg fahren in Innsbruck dann rund eine halbe Stunde später ab, Züge Richtung Innsbruck starten in Vorarlberg wiederum eine halbe Stunde früher. Nahverkehrszüge würden angepasst. Man informiere rechtzeitig über alle Änderungen und arbeite eng mit der DB zusammen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, so die ÖBB.
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