Mountainbike-Weltcup

Veranstalter glücklich: „Hat alles übertroffen!“

Der Mountainbike-Weltcup 2026 in Leogang ist wieder Geschichte. Ein Wochenende voll mit spannenden Rennen, einem Heimsieg von Vali Höll und prächtiger Stimmung liegt hinter den Veranstaltern. Diese wurden für die kräfteraubende Arbeit unter Woche schlussendlich mit Tollhaus-Stimmung und Sonnenschein belohnt.

„Das entschädigt natürlich schon“, zeigte sich Veranstalter Kornel Grundner nach einem perfekten Samstag beim Mountainbike-Weltcup in Leogang glücklich. Durch den Sieg von Lokalmatadorin Valentina Höll verwandelte sich der Zielraum in ein Tollhaus. Für die Organisatoren der Lohn für die harte Arbeit. „Ich glaube, es war für das ganze Team die letzten Tage ziemlich fordernd mit den Wetterbedingungen. Viel Dreck, sehr viel Nass.“

Dennoch haben sein Team und er versucht, die Stimmung intern hochzuhalten und wurden am Ende vom Wettergott mit Sonnenschein belohnt. „Wir haben gerätselt, ob richtig viel los sein wird. Es hat dann alles übertroffen.“ Über die ganze Strecke verteilt standen die Fans des Mountainbike-Sports, feuerten die rot-weiß-roten Fahrer teilweise schon fast zu laut an, wie Junioren-Siegerin Lina Frener meinte: „Ich bin reingefahren und die Leute haben meinen Namen so laut geschrien, dass es mich erschreckt hat, ich fast geflogen wäre.“ Am Ende beflügelte die Unterstützung die Vorarlbergerin aber.

Die Wermutstropfen des Wochenendes? Im Gegensatz zu Frener schmiss es Junioren-Vorjahressiegerin Rosa Zierl (Schulter ausgekugelt) und Paul Schmidinger vom Bikeclub LeoGang wirklich. Der Oberösterreicher hätte gegen die Elite fahren dürfen, verletzte sich aber am Donnerstag im Training. Die Diagnose: eine Nierenruptur fünften Grades und Saisonende.

Außerdem hatten die heimischen Fans beim Abschluss des Weltcupwochenendes 2026 nichts zu jubeln. Bei rutschigen Bedingungen wurden die Tirolerinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger im Cross Country Olympic nur Zehnte bzw. 27., während Jenny Rissveds (Sd) gewann. Bei den Herren jubelte der Franzose Adrien Boichis.

Steinfeld kam gut an
Dennoch durften sich Grundner und Co. freuen, die Adaptierungen auf der Strecke wurden von den Teilnehmern gut angenommen. „Das bietet mehr Spannung“, weiß Grundner. Besonders das neue Steinfeld macht optisch einiges her und wurde von den Athleten gelobt. Kommendes Jahr findet erneut ein Weltcup statt, bevor 2028 Leogang zum dritten Mal eine Weltmeisterschaft austrägt.

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