Großeinsatz auf der A23 Richtung Landstraßer Hauptstraße in Wien: Nach einem Crash im Eurogate-Tunnel zwischen einem Reisebus und einem Auto sind zwei Personen verletzt worden. Laut der Feuerwehr mussten 15 Menschen über ein Seitenfenster aus dem Bus gerettet werden. Der Unfall brachte den Verkehr stellenweise zum Erliegen.
Der Bus prallte im Bereich der Eurogate Tunnelausfahrt in Wien-Landstraße gegen einen Pkw, der sich daraufhin um die eigene Achse drehte und gegen ein weiteres Fahrzeug prallte. Der Busfahrer kam durch den Zusammenstoß mit dem Auto nahe der Tunnelwand zum Stillstand. Er verriss das Lenkrad und krachte daraufhin gegen die Tunnelwand. Für die Insassen gab es in der Folge keinen anderen Ausweg mehr, als den Bus über ein Seitenfenster zu verlassen und so evakuiert zu werden, berichtete Feuerwehrsprecher Martin Vietauer gegenüber der „Krone“.
Zwei Personen leicht verletzt
Der 61-jährige Pkw-Insasse sowie ein 47-jähriger Fahrgast des Busses wurden durch den Unfall leicht verletzt und in Spitäler gebracht, hieß es seitens der Wiener Berufsrettung. „Beide erlitten Prellungen und mussten notfallmedizinisch versorgt werden“, erklärte Sprecher Andreas Huber. Die anderen Fahrgäste wurden zum Wiener Hauptbahnhof gebracht.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallfahrzeuge gegen Wegrollen ab, baute einen Brandschutz auf und band ausgetretene Betriebsflüssigkeiten. Ein Auto musste mit einem speziellen Abschleppfahrzeug von der Unfallstelle entfernt werden, das zweite konnte mithilfe einer Abschleppkette von der Autobahnabfahrt gezogen werden. Der Bus ist nicht mehr fahrtüchtig, da die Druckluftanlage beschädigt wurde.
Kilometerlange Staus
Zur Stoßzeit am späten Nachmittag hat der Unfall jedenfalls für ein massives Verkehrschaos gesorgt. Die Gürtelabfahrt war nach dem Vorfall in beide Richtungen gesperrt. Kilometerlange Staus waren die Folge, der Verkehr kam stellenweise völlig zum Stillstand. Da aufgrund des Gefälles Dieselkraftstoff in den Tunnel lief, mussten auch mehrere andere Fahrzeuge evakuiert werden.
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