Schiri abgewiesen

WM-Wirbel: „Zwielichtige Gestalt“ nicht in die USA

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Von krone Sport

Andrew Giuliani, Chef der WM-Taskforce des Weißen Hauses, hat die Einreiseverweigerung für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan in die USA verteidigt.

„Es gibt Dinge, über die wir nicht sprechen können, aber zumindest ist bekannt geworden, dass er kurz vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten Kontakt zu sehr, sehr schlechten Menschen hatte“, sagte Giuliani übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Rande des Fußball-WM-Spiels Niederlande gegen Japan in Dallas.

Andrew Giuliani
Andrew Giuliani(Bild: AP/Rebecca Blackwell)

Details nannte der 40-Jährige in einer Medienrunde nicht, bekräftigte aber: „Ich belasse es dabei, aber eines kann ich Ihnen sagen: Wir werden nicht zulassen, dass im Rahmen eines Fußballturniers zwielichtige Gestalten in die Vereinigten Staaten einreisen.“

Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.

Giuliani: „Nicht die falschen Leute ins Land lassen“
Der Fußball-Weltverband hatte am Sonntag bestätigt, dass Artan trotzdem seine volle Vergütung als WM-Referee erhalten wird. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte den Fall als „unglücklich“ bezeichnet. Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte bereits auf Artans Abweisung in den USA reagiert und Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 für die Leitung des Supercup-Endspiels zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg angesetzt.

Giuliani ließ keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung aufkommen. „Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Menschen ein großartiges Erlebnis haben – nicht nur in Dallas, sondern im ganzen Land. Dazu gehört auch, dass wir wissen, wer in die Vereinigten Staaten einreist“, sagte er. Man müsse „sicherstellen, dass wir nicht die falschen Leute ins Land lassen.“

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