Es ist einer der größten Brände Österreichs. 110 Hektar Wald – in steilstem Gelände – gingen in den vergangenen Tagen im Kärntner Lesachtal in Flammen auf. Am Sonntag konnte erstmals aufgeatmet werden, aber „es ist noch nicht vorbei“...
Der großangelegte Waldbrand – der 110 Hektar (!) umfasst – sorgt seit Donnerstag für Ausnahmezustand im Kärntner Lesachtal. Die Einsatzkräfte können Sonntagfrüh erstmals Entwarnung geben. „Der Brand ist unter Kontrolle. Die Lage ist entspannt. In der Nacht gab es zum Glück keine Ausbreitung mehr“, sagt Florian Jost vom Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor. Auf die Hilfe aus der Luft ist man aber immer noch angewiesen.
Kampf vom Boden aus und aus der Luft
Doch vorbei ist es noch lange nicht. Heute, Sonntag, werden die Brandherde, die sich vor allem auch unterirdisch befinden, vom Boden aus bekämpft. Bisher wurde der Brand mittels Hubschraubern aus der Luft bekämpft. „Die Brandherdbekämpfung ist für die Feuerwehren eine mühselige und schweißtreibende Arbeit – vor allem im steilen Gelände!“
Im Einsatz stehen dafür die Mitglieder des Katastrophenhilfszugs aus dem Bezirk Spittal. Auch die Hubschrauber sind nach wie vor im Löscheinsatz. Etwa 350 Einsatzkräfte werden am Sonntag insgesamt vor Ort sein. Die Hilfsbereitschaft ist groß.
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