121 km/h im Ort

Junger Raser brachte Fußgängerin in Lebensgefahr

Niederösterreich
26.04.2026 15:30

Mit bis zu 160 km/h raste ein junger Lenker am Samstagnachmittag von Wien nach Schwechat (Niederösterreich)! Dort entkam eine Passantin nur knapp dem Tod. Die Polizei ersucht das Opfer, sich zu melden. 

Es war ein Einsatz, der selbst erfahrene Beamte schlucken ließ: Mitten im Stadtgebiet drückte ein 21-Jähriger aufs Gas – und löste eine Verfolgungsjagd aus, die beinahe in einer Tragödie endete. Begonnen hatte alles in der Sofie-Lazarsfeld-Straße im 11. Wiener Gemeindebezirk, in Simmering also! Bei Lasermessungen fiel den Polizisten ein Fahrzeuglenker auf, der mit unglaublichen 121 km/h durch die 50er-Zone schoss. Als die Beamten Anhaltezeichen gaben, reagierte der Mann völlig unberechenbar: Er wendete abrupt mitten auf der Fahrbahn – und flüchtete skrupellos mit Vollgas.

Mehrere Verkehrsstreifen nahmen sofort die Verfolgung auf. Doch der Lenker dachte nicht daran, stehen zu bleiben. Über die Bertl-Hayde-Gasse und die Ostbahnstraße raste er halsbrecherisch weiter, ignorierte Blaulicht und Folgetonhorn – und beschleunigte immer stärker.

160 km/h – und eine Frau am Schutzweg
Die Flucht führte schließlich über die Klederinger Straße hinaus Richtung Schwechat. Dort erreichte die Verfolgungsjagd ihren gefährlichsten Höhepunkt: Mit bis zu 160 km/h jagte der 21-Jährige durch das Ortsgebiet, später noch immer mit rund 125 km/h.

Dann der Moment, der alles hätte verändern können: Eine Fußgängerin betrat einen Schutzweg. Der Pkw näherte sich mit hoher Geschwindigkeit – nur knapp wurde die Frau nicht erfasst. Sekunden, die über Leben und Tod entschieden.

Kurz darauf missachtete der Lenker auch noch ein Rotlicht. Die Beamten verloren das Fahrzeug für einen Augenblick aus den Augen – die Lage blieb hochbrisant.

Flucht zu Fuß endete in Festnahme des Amoklenkers 
In der Plankenwehrstraße war schließlich Schluss: Der Lenker stellte das Fahrzeug ab und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Doch weit kam er nicht. Die Polizei konnte den Mann anhalten.

Seine Erklärung: Angst vor der Polizei. Dem 21-jährigen Österreicher wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Ihm drohen jetzt gravierende strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Konsequenzen.

Opfer soll sich bei Polizei melden
Besonders brisant: Jene bislang unbekannte Fußgängerin, die in Schwechat nur knapp einer Katastrophe entging, wird dringend gesucht. Sie wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwechat Wiener Straße (Tel.: 059133-3295) zu melden. Ein Fall, der zeigte, „wie rasch aus Raserei tödlicher Ernst werden hätte können“, warnt ein Ermittler.

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