Für Marc Janko ist die Vertragsverlängerung von Österreichs Teamchef Ralf Rangnick gerade noch rechtzeitig über die Bühne gegangen. Länger hätte man sich im Hinblick auf das erste WM-Match gegen Jordanien nicht mehr Zeit lassen sollen, sagte der Ex-Goalgetter.
„Ich glaube, dass es wahrscheinlich bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hinausgezögert wurde oder es hat einfach so lange gedauert, ich will niemandem etwas unterstellen. Aber es war kurz vor knapp.“ Wäre diese Frage noch länger ungeklärt geblieben, hätte dies negative Auswirkungen nach sich gezogen, meinte Janko. „Es hätte die Vorbereitung auf das extrem wichtige Auftaktspiel ein bisschen getrübt und überschattet. So ist Klarheit für die Spieler da. Das ist sehr gut, weil sie jetzt wissen, wie es weitergeht, und ich glaube auch, dass sie mit der Entscheidung sehr zufrieden sind. Jetzt kann man den Fokus voll auf die WM legen“, erklärte Janko.
Der 70-fache ÖFB-Internationale (28 Tore) geht nicht davon aus, dass die sich über Monate ziehende Vertragsverlängerung die Spieler groß beeinflusst hat. „Aber natürlich ist es immer wieder auch einmal Thema und sie werden immer wieder dazu befragt. Deswegen werden sie froh sein, dass das Thema jetzt erledigt ist.“
Janko geht nicht von Umbruch im ÖFB-Team aus
Dass Rangnick nach der WM einen großen Umbruch einleitet, glaubt Janko nicht. „Es wird keinen harten Cut geben“, prophezeite der frühere Stürmer. Rangnick dürfte auch vom Leistungsvermögen der aktuellen ÖFB-Auswahl über die WM hinaus überzeugt sein, vermutete Janko. „Er wird sich den Kader gut genug angeschaut haben und ihn als so gut eingeschätzt haben, dass er weitermacht.“

„Er hat einen Fußabdruck hinterlassen“
Von 2005 bis 2010 spielte Janko erfolgreich für Red Bull Salzburg. Rangnick kam zwei Jahre später und verordnete den Salzburgern und ihren Partnerklubs den typischen „Red-Bull-Fußball“. „Der ist über die Grenzen hinaus bekannt, da hat er definitiv einen Fußabdruck in der Fußballgeschichte hinterlassen“, meinte Janko.
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