Mit diesem Ergebnis hätten wohl die wenigsten gerechnet. Die Schweiz blamierte sich im WM-Auftaktspiel gegen Katar - holte nach einem Gegentor in letzter Sekunde nur ein 1:1-Remis. Nach dem Spiel kritisierte Kapitän Granit Xhaka ein paar seiner Mitspieler scharf.
„Man muss tun, was der Trainer verlangt und nicht irgendwie alleine den Showmaker machen“, wütete der Sunderland-Mittelfelder im Interview nach dem Spiel. „Es hat auch mit Disziplin zu tun. Wenn ein Trainer einen Spieler reinbringt und der versucht, alles alleine zu machen, dann wird es schwierig.“ Welchen Teamkollegen er genau damit meinte, wollte er jedoch nicht verraten.
Mit Verhalten unzufrieden
Vor allem mit dem Verhalten seiner Mannschaft war Xhaka höchst unzufrieden. „Wir haben nicht mehr auf den Positionen gespielt wie in der ersten Halbzeit. Jeder ist ein bisschen irgendwohin gelaufen“, so der Kapitän. Oft genug hatte man die Möglichkeite den Deckel frühzeitig draufzumachen – war vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug.
Nächstes Spiel gegen Bosnien
Verloren ist für die schweizer Nationalmannschaft jedoch noch lange nichts. Durch das Remis der beiden Gruppenmitglieder Bosnien & Herzegowina und Kanada ist nach dem ersten Spieltag in der Gruppe B noch alles offen. Am Donnerstag gehtes für die Schweizer gegen den europäischen Gruppengegner.
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