Vier Monate nach dem gewaltsamen Tod von „Harry und Sally“-Regisseur Rob Reiner und seiner Ehefrau Michele hat sich der älteste Sohn des Paares in einem emotionalen Essay zu Wort gemeldet.
„Ich wache immer noch jeden Morgen auf und muss mich selbst überzeugen, dass es kein Traum ist. Dies ist wirklich mein wahrer Alptraum“, schrieb der 34-jährige Jack Reiner am Freitag in einem langen Posting auf der Plattform Substack zum Verlust seiner Eltern.
„Nichts kann einen darauf vorbereiten, wie es sich anfühlt, beide Eltern plötzlich und zur gleichen Zeit zu verlieren“, so Reiner. Er könne nun so viele Dinge nicht mehr mit seinen Eltern teilen. „Es bricht mir gleichzeitig das Herz und macht mich wütend“, schreibt der Schauspieler. Sie seien die besten Eltern gewesen, die ihre drei Kinder über alles geliebt hätten.
Schockierender Mord
Das mit Messerstichen getötete Ehepaar war am 14. Dezember in ihrem Haus in Los Angeles gefunden worden. Wenige Stunden später nahm die Polizei deren jüngsten Sohn Nick unter Mordverdacht in Gewahrsam. Der 32-Jährige plädierte im Februar in einer Anklage wegen vorsätzlichen Mordes auf nicht schuldig.
Mit Blick auf seinen Bruder schrieb Jake in dem Essay, dass sie in jener Nacht „mehr als die Hälfte unserer Familie“ auf gewaltsamste Weise verloren hätten – mit dem eigenen Bruder „im Mittelpunkt“ des Geschehens.
Sohn Nick sprach über psychische Probleme
Nick Reiner hatte in der Vergangenheit immer wieder öffentlich über seinen Kampf gegen eine Drogensucht und über psychische Probleme gesprochen. Vor seiner Festnahme wohnte er in einem Gästehaus auf dem Grundstück seiner Eltern.
Rob Reiner, Regisseur von Filmhits wie „Harry und Sally“, „Misery“ und „Eine Frage der Ehre“, war 78 Jahre alt. Seine Frau Michele (70) arbeitete als Fotografin und Filmproduzentin. Das seit 1989 verheiratete Paar hatte drei gemeinsame Kinder: Jake, Nick und Romy. Zudem adoptierte der Regisseur die Tochter seiner ersten Ehefrau Penny Marshall.
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