Akuter Sicherheitsalarm im Hochsicherheitstrakt mit Mördern, Geiselnehmern oder Terroristen in der berüchtigten heimischen Justizanstalt Stein: Nach einem offenbar fingierten Zellenbrand sind zur Stunde Dutzende Beamte bei einer Großrazzia im Einsatz. Auch auf der Suche nach einer Schusswaffe!
Der „Felsen“ im niederösterreichischen Krems-Stein ist für Langzeithäftlinge spezialisiert. Im Trakt West E der Justizanstalt sitzen die „Gefährlichsten der Gefährlichen“ mit Haftstrafen ab 20 Jahren aufwärts. Nach einer Brandstiftung hinter Gittern ist genau hier Feuer am Dach!
Bis zu 70 Beamte mit Spürhunden im Einsatz
Denn bis zu 70 Wachbeamte mit Drogenspürhunden filzen zur Stunde alle Zellen der Hochsicherheitsabteilung. Und nach dem derzeitigem Stand wurde schon einiges in verschiedensten Verstecken gefunden.
Neben unzähligen Handys und Suchtmitteln auch raffiniert eingeschmuggeltes, wegen der verheerenden Wirkung auch Zombie-Droge genanntes, Fentanyl. Das hochwirksame synthetische Opoid wurde in flüssiger Form auf vermeintlich harmloses Briefpapier geträufelt.
Schusswaffe in Händen von Zeitbomben ein Horror-Szenario
In der Zelle wird das Papier dann aufgelöst – und fertig ist der Drogencocktail. Was die Behörden aber hochgradig nervös macht, ist, dass angeblich auch eine Schusswaffe eingeschleust wurde.
Samstagmittag wurde jedenfalls danach noch fieberhaft gesucht. Ein Kampf gegen die Zeit. Denn eine scharfe Waffe in den Händen von tickenden Zeitbomben ist natürlich ein Horror-Szenario ...
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