Von wegen Kürzungen: In seiner 25. Saison präsentiert das Grazer Orchester recreation mehr Konzerte denn je: Am Freitag wurde das Programm für die Saison 2026/27 präsentiert.
In die 25. Saison startet das Orchester recreation im Herbst 2026. Was einst mit sechs Konzerten im Jahr begonnen hat, ist mittlerweile prächtig gewachsen und erfreut sich auch großer Beliebtheit: In der kommenden Saison stehen unter dem Motto „Entspannung mit recreation“ mit 35 Konzerten so viele wie noch nie auf dem Programm des Grazer Orchesters.
Die Chefdirigentin und ihr „American Dream“
Los geht es am 5. Oktober mit einem „Dream-Team“, wie Intendant Mathias Huber verspricht: Dirigent Fuad Ibrahimov und Pianistin Kristina Miller lassen auf der Bühne des Stefaniensaals einen „Feuervogel“ starten. Im November dann leitet die recreation-Chefdirigentin Mei-Ann Chen den ersten vor drei Abenden, die sie in der kommenden Saison plant: Unter dem Titel „American Dream“ stehen Werke der US-Moderne auf dem Programm. „Musik, die die Seele heilt“, verspricht Chen, die ab Juli übrigens auch die Leitung des Dirigierprogramms der renommierten Manhattan School of Music übernimmt. Im Februar dirigiert sie dann Ravels „Bolero“ und im April Beethovens „Eroica“.
Ihr Vorgänger Michael Hofstetter dirigiert im Dezember Bachs „Weihnachtsoratorium“, zudem gibt’s im März einen „Paukenschlag“ mit Wolfgang Redik, im Mai eine „Frühlingssinfonie“ mit Andrea Götsch und im Juni einen „Gentlemen“-Abend mit Gitarrist Petrit Çeku und Paul Goodwin.
Barock-Schiene wird weiter ausgebaut
Ein Renner ist auch die Barock-Schiene von recreation im Minoritensaal. Viermal im Jahr spielt man dort Konzerte, in der kommenden Saison rund um Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Wegen der großen Nachfrage spielt man jedes der Konzerte künftig sogar viermal. „Ein echtes Erfolgsmodell“, zeigt sich Huber begeistert.
Über großes Interesse freut man sich auch beim Schulprojekt „recreation X“: Rund 1500 Schülern hat man im Vorjahr den Gratis-Besuch einer Generalprobe ermöglicht. „Für viele von ihnen ist es der erste Kontakt mit Klassik“, sagt Projektleiterin Kerstin Hauser. Darum soll das Projekt künftig ausgebaut werden.
All das managt das Orchester recreation übrigens mit einem Jahresbudget von knapp einer Million Euro – rund 85 Prozent davon kommen aus Karten- und Sponsoreneinnahmen, der Rest sind Förderungen von Land Steiermark und Stadt Graz. Tickets für die kommende Saison sind ab sofort erhältlich.
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