Suche nach Goldzähnen

Serie reißt nicht ab: Wieder Friedhöfe geplündert

Niederösterreich
24.04.2026 05:00

Erneut haben Unbekannte auf der Suche nach Goldzähnen Ruhestätten in Niederösterreich aufgebrochen. Von den Tätern fehlt weiterhin jede Spur.

Ein Kriminalrätsel der morbiden Art gilt es weiterhin für die Polizei in NÖ zu klären. Denn die unheimliche Serie an Grabschändungen reißt nicht ab. Und damit nimmt auch die Jagd auf die dreisten Grabräuber vorerst kein Ende. Seit rund einem Jahr treiben Unbekannte auf heimischen Friedhöfen ihr Unwesen. Ihr Motiv: Goldzähne. Teilweise entwenden die Kriminellen ganze Unterkiefer. 13 Begräbnisstätten wurden bereits heimgesucht.

Zwölf Gräber betroffen
Nun kamen wieder neue hinzu. So sollen die Täter in Pottendorf, Wampersdorf und auch Leobersdorf zugeschlagen haben. Auch hier wurden Gräber und Gruften aufgebrochen. „Laut meinen Informationen sollen aktuell zwölf Gräber betroffen sein“, erklärt Pottendorfs Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner. Am 16. April gingen erste Anzeigen ein.

Zwei Gruften wurden am Mittwoch im Auftrag der Angehörigen von Steinmetz und Polizei geöffnet. Die darin befindlichen Blechsärge waren gewaltsam aufgeschnitten und somit massiv beschädigt worden. Auf den Kosten für die Sanierung und das Umbetten der Verstorbenen bleiben die Angehörigen sitzen. Ein trauriges und teures Unterfangen.

Erst Monate später entdeckt
Die Ermittler fahnden intensiv nach den Grabräubern – bisher erfolglos. Gesicherte Spuren wurden ausgewertet, Zeugenaufrufe blieben ergebnislos. Das Hauptproblem sei, dass viele Graböffnungen erst Wochen oder Monate später entdeckt werden, aber auch die große Anzahl an Friedhöfen – also möglichen Tatorten.

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