Nicht nur Applaus gab es für die Entscheidung der Standortfindungs-Kommission für das neue „Schwerpunktspital Süd“. Die Grünen scherten als einzige Partei aus und sind nicht überzeugt, dass die Orts-Wahl aus mehreren Gründen die richtige sei.
Schon kurz nach Bekanntgabe des künftigen Standortes für das neue „Superspital“ in Stockerau, übten die Grünen heftige Kritik, dass der Süden zum Leidwesen der Menschen abseits dortiger Ballungszentren übermäßig profitiere. An einem heiklen Punkt hakt Georg Ecker ein: Der Standort sei im Hochwassergebiet. Und es wäre interessant, warum etwa in der Studie der Erreichbarkeit von Ausbildungsstätten mehr Relevanz eingeräumt werde als Notfallorganisationen.
Summasummarum heißt es für Ecker: „Die Datenlage für das Weinviertel-Klinikum ist eine ,Blackbox´, wichtige Aspekte fehlen. Wir fordern die Vertagung dieses Milliarden-Beschlusses durch die Regierung.“
Die Retourkutsche der Regierung folgte am Fuß
„Kollege Ecker glaubt, er sei klüger als Mediziner, Betriebswirte und Ziviltechniker“, so die scharfe Reaktion der ÖVP. „Die Grünen waren, wie alle Landtagsfraktionen, bei der Präsentation der Studie dabei und hatten die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner.
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