Bei sechs von 1800 städtischen Gemeindebauten steigt die Belastung. Mieter mussten Vorjahr im Schnitt 2,53 Euro je Quadratmeter für Müll, Wasser & Co. bezahlen.
Wasser, Abwasser, Hausbetreuung, Versicherungen, Müllabfuhr, Rauchfangkehrer oder Entrümpelungen – Betriebskosten und besondere Aufwendungen bilden jene Leistungen ab, die tatsächlich angefallen sind. Sie sind von den Mietern zu bezahlen und werden von Wiener Wohnen 1:1 weiterverrechnet.
Dieser Tage werden die Bewohner der Gemeindebauten über die neue Vorschreibung für 2026 informiert. Die gilt rückwirkend mit 1. Jänner. Das Ergebnis laut Stadt Wien: In 150 Wohnhausanlagen sinken diesmal die Betriebskosten. In sechs von 1800 Wohnbauten steigen sie.
Endabrechnung Ende Juni
Im Durchschnitt sind im Vorjahr 2,53 Euro je Quadratmeter Betriebskosten angefallen. Das und die erwarteten Kosten je Anlage für dieses Jahr bilden die Basis für die Voraus-Berechnung. Die auf Punkt und Beistrich aufgelistete Aufstellung der Betriebskosten erhalten die Mieter bis Ende Juni, wenn sämtliche Posten abgerechnet sind. Hier kann es zu Nachforderungen oder Gutschriften kommen.
Wiener Wohnen betont, dass die Steigerung der Betriebskosten von 2020 bis 2024 (circa 7 Prozent) deutlich unter der Inflation (knapp 24 Prozent) liege. Beim Wasserverbrauch oder Sperrmüll haben es die Mieter zudem selbst in der Hand, Geld zu sparen. Denn jede Entrümpelung kostet, das bezahlen dann alle.
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