Schockierender Fall von häuslicher Gewalt in Wien: Im Zuge eines Streits soll ein 22-Jähriger seiner Ex-Freundin gedroht haben, die Wohnung in die Luft zu sprengen. Zudem soll er mit einer ungeladenen Waffe auf die Frau gezielt und mehrfach abgedrückt haben. Besonders dramatisch: Das gemeinsame Kind musste alles mitansehen.
Schauplatz des erschütternden Vorfalls war laut Polizei eine Wohnung in Wien-Rudolfheim-Fünfhaus, als es gegen 19 Uhr zwischen dem getrennten Paar zu einem Streit kam. Der 22-jährige Ungar soll dabei komplett ausgerastet sein und mit der Explosion der Gasleitung gedroht haben.
Doch damit nicht genug: Der Mann soll plötzlich eine ungeladene Gasdruckpistole gezückt, auf seine 32-jährige Ex-Freundin gerichtet und mehrmals abgedrückt haben, hieß es seitens der Wiener Polizei. Schockierendes Detail: Der blanke Horror spielte sich vor den Augen eines Kindes ab – der gemeinsame, dreijährige Sohn war ebenfalls in der Wohnung und musste alles mitansehen.
Ex-Freund aus der Wohnung gedrängt
Die Frau soll sich in Todesangst gewehrt, den Mann aus der Wohnung gedrängt und sofort den Polizeinotruf gewählt haben. Der 22-Jährige soll dabei noch gegen die Tür getreten haben. Vermutlich ahnend, dass die Polizei alarmiert wurde, ließ er plötzlich ab und ergriff die Flucht.
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.
Weitere Ansprechpartner:
WEISSER RING: 050 50 16
Frauenhelpline: 0800 222 555
Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217 Opfer-Notruf: 0800 112 112
Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
Weit kam er jedoch nicht: Dank der genauen Personenbeschreibung der Frau konnten die Beamten den Verdächtigen kurz darauf in der Sechshauser Straße ausforschen und festnehmen. Auch die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Gegen den 22-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Frau und Kind blieben unverletzt. Mehrere Anzeigen folgen.
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