Tiroler SPÖ-Sprecher:

„Müssen der Jugend einen Teil ihrer Last abnehmen“

Tirol
20.04.2026 20:00

Eine aktuelle Vergleichsstudie zeigt, was die jungen Erwachsenen in Österreich und die Jugend in Tirol derzeit beschäftigt. Die „Krone“ berichtete ausführlich darüber. Darauf reagiert nun Christian Kovacevic, der Jugendsprecher der SPÖ Tirol.

„Während bundesweit über ein Viertel von Existenzängsten spricht, sind es in Tirol nur sieben Prozent. Das spricht für das starke soziale Netz in unserem Land, aber auch für die politische Stabilität und den traditionell starken Zusammenhalt in unserem Land“, zeigt sich der Politiker einleitend erfreut. Gleichzeitig meint Kovacevic, dass „gerade in Zeiten, in denen die USA und andere Länder vorzeigen, welches Chaos extremistische Parteien wie die FPÖ und AFD anrichten, eine funktionierende, besonnen agierende Koalition der Mitte wie die Tiroler Landesregierung der Jugend ein Gefühl von Sicherheit gibt“. 

Es sei daher umso wichtiger, dass jene Politiker, die in der Verantwortung sind, noch mehr auf die Jugendlichen zugehen. „Wir dürfen Jugendliche nicht den extremen Rändern ausliefern.“

Zitat Icon

Wer heute aufwächst, hat das Gefühl, sich mit der ganzen Welt messen zu müssen.

Christian Kovacevic

Mehr Einbindung und Teilhabe gefordert
Insbesondere den Wunsch nach mehr Freiheit und Entlastung nimmt der rote Jugendsprecher wahr: „Wer heute aufwächst, hat das Gefühl, sich mit der ganzen Welt messen zu müssen. Dementsprechend enorm ist der Druck. Es liegt an uns, der Jugend einen Teil dieser Last abzunehmen und sie in ihrer Entfaltung zu unterstützen.“ 

Kovacevic fordert daher eine zeitgemäße und praktikable Ausbildung in digitaler Kompetenz und Künstlicher Intelligenz sowie die Einbindung und Teilhabe an politischen Themen und Entscheidungen.

Stärkung der Medienkompetenz Gebot der Stunde
Da Tirols Jugendliche die negativen Seiten von Social Media sorgenvoller sehen, plädiert der Jugendsprecher für mehr Unterstürzung und Schutz. „Altersbasierte Zugangsbeschränkungen können hier nur ein Schritt sein. Es braucht auch eine Stärkung der Medienkompetenz und Strategien gegen Cyber-Bullying, wie es die Bundesregierung sinnvollerweise vorsieht. Eine Mehrheit der Tiroler Jugend befürwortet strengere Regeln im Zusammenhang mit Online-Diensten“, schließt Kovacevic.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt