Aber drei Stars fehlen

3000 Fans bei Österreichs erstem WM-Training

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Das erste Training der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft im Harder Stadium von Santa Barbara hat am Freitag für großes Interesse gesorgt. Etwa 3000 Schaulustige, darunter viele Kinder, beobachteten die ÖFB-Kicker bei wolkenverhangenem Himmel und Temperaturen um 20 Grad und stellten sich danach um Selfies und Autogramme an. 

Vor und während der rund 45-minütigen Einheit spielte eine Big Band auf und gab dabei unter anderem „I am from Austria“ zum Besten.

Das Lieblingslied der ÖFB-Mannschaft wurde von der Combo mehrmals vorgetragen, so auch nach dem Ende des Trainings, als der neue Videoanalyst Michael Brownlow zum Einstand ein Lied singen musste – und sich für „I am from Austria“ entschied. Nicht jeder Ton saß.


Dafür präsentierte sich der Rasen des 17.000 Personen fassenden Harder Stadiums in perfektem Zustand, angrenzend an das Grün steht den Spielern ein großzügiges Fitnesszelt zur Verfügung. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Arena auf dem Unigelände werden gerade mehrgeschossige Wohneinheiten errichtet – die dort beschäftigten Bauarbeiter hatten einen guten Blick auf den Platz und werden ihn wohl auch in den kommenden Tagen haben, wenn die Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Das lockere Training am Freitag ging ohne David Alaba, Xaver Schlager und Patrick Wimmer über die Bühne. Das Trio fehle aus Gründen der Belastungssteuerung, hieß es dazu vom ÖFB. Alaba blieb am Montag beim 1:0 gegen Tunesien wegen einer Muskelverhärtung zur Pause in der Kabine, Wimmer fehlt wegen einer Muskelverletzung seit Wochen, sollte aber bald ins Teamtraining einsteigen können.

Begeisterung über Teamhotel
Die ÖFB-Kicker waren am Vorabend nach gut elfstündigem Flug und zweieinhalbstündiger Busreise in ihrem Teamhotel in Goleta bei Santa Barbara angekommen. Geschäftsführer Bernhard Neuhold zeigte sich von den dortigen Bedingungen begeistert. „Alles ist wunderbar von unserer Seite“, erklärte der Niederösterreicher. Von Spielerseite habe es „absolut positives Feedback“ gegeben.

Außerdem berichtete Neuhold, dass die Kicker in ihren Zimmern mit Dressen ihres ersten Clubs überrascht wurden. Dies sollte den Spielern noch einmal verdeutlichen, wie weit sie es mit ihrer WM-Teilnahme gebracht haben.

Hier die besten Fotos:

Die Anzahl der Kadermitglieder – derzeit sind es nach der Verletzung von Christoph Baumgartner 25, erlaubt wären 26 – dürfte sich nicht mehr ändern, wie ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel sagte. „26 ist grundsätzlich eine hohe Zahl, was auch für das Training nicht ganz einfach ist. Die Trainer haben sich im Moment entschieden, nicht nachzunominieren, es ist aber noch bis einen Tag vor dem Jordanien-Match (Anm.: am 17. Juni um 6.00 Uhr MESZ) möglich.“

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