Zehn Prozent der Jobs

Wirtschaftskammer OÖ könnte 50 Stellen abbauen

Oberösterreich
05.06.2026 11:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

„Wir werden auch unseren Beitrag zur Umlagensenkung leisten“, kündigte Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, gegenüber der „Krone“ an. Nun werden Details bekannt: Die Landeskammer könnte bis 2029 rund ein Zehntel ihrer Belegschaft abbauen.

Die Wirtschaftskammer will bundesweit 100 Millionen Euro jährlich einsparen – dazu wird in der Zentrale in Wien, wie berichtet, jeder vierte Job gestrichen. Die Ersparnis soll dann mittels niedrigerer Kammerumlage (das ist der Mitgliedsbeitrag) an Unternehmen weitergegeben werden. „Wir werden auch unseren Beitrag zur Umlagensenkung leisten“, kündigte Doris Hummer, Kammer-Chefin in Oberösterreich, zuletzt gegenüber der „Krone“ an.

Nun sickern Details zu möglichen Einsparplänen durch. Wie die „OÖN“ berichten, sollen 50 der derzeit rund 400 Vollzeitäquivalente in der Wirtschaftskammer Oberösterreich bis 2029 gestrichen werden – das wäre also rund ein Zehntel der Belegschaft.

Gremium tagt am Dienstag
Am Dienstagnachmittag tagt das Wirtschaftsparlament der Kammer in Oberösterreich. Dort könnten konkrete Beschlüsse zu möglichen Einsparungen fallen. Klar ist: Auch die Landeskammern müssen einen Beitrag zur Kostensenkung innerhalb der Interessenvertretung leisten.

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