Einen Schaden von mehreren Tausend Euro haben Unbekannte mit Schmierereien im Welser Freibad angerichtet. Die Täter konnten noch nicht ausgeforscht werden. Die Stadt lässt nun eine nächtliche Videoüberwachung des gesamten Areals prüfen.
Um knapp zwölf Millionen Euro wurde in Wels das Welldorado erneuert. Nun müssen die Handwerker wieder ausrücken. In der Nacht von Mittwoch, 3. auf Donnerstag, 4. Juni, trieben Vandalen ihr Unwesen in der Freizeitoase und besprühten die Bereiche der Rutschen, des Sprungturmes, der Gastronomie (Restaurant und Radlertreff), der Kabinen und Spinde sowie weitere Stellen im Areal.
Gegen die unbekannten Täter wurde unverzüglich Anzeige erstattet, erste Spuren wurden gesichert. „Es gibt noch keinerlei konkrete Hinweise, die Besprühungen geben auch wenig Aufschluss, um wen es sich handeln könnte“, ist der Welser FP-Stadtvize Gerhard Kroiß sauer. „Wir haben viel Geld investiert, um den Welldorado-Gästen ein top modernes Badevergnügen bieten zu können. Das lassen wir uns von ein paar unterbelichteten Vandalen sicherlich nicht kaputtmachen. Ich hoffe, dass die mutmaßlichen Täter bald ausgeforscht werden, damit sie für die Behebung des Schadens finanziell herangezogen werden können“, so Kroiß weiter.
Kommt Videoüberwachung?
Um derartige Vorfälle künftig möglichst bereits im Vorfeld zu unterbinden, überlegt die Stadt Wels nun eine nächtliche Videoüberwachung des Welldorado-Freibades zu überprüfen. Diese soll jeweils nach dem Badeschluss bis zum Betriebsbeginn am folgenden Tag aktiv sein und somit etwaige nächtliche „Einsteiger“ erfassen beziehungsweise eine rasche Ausforschung der Täter ermöglichen.
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