Kriminaldienst-Erfolg

Jugendbande stahl und zündete im Auto Pyrotechnik

Kärnten
17.04.2026 11:02

Mehrere Straftaten von mehreren Tätergruppen konnte der Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt klären. Beunruhigend bleibt dabei aber eine Gruppe Jugendlicher; der jüngste ist erst 13 – doch die Bande hat über Monate einige Straftaten angehäuft!

Was bringt die Zukunft? Können sie, salopp gesagt, die Kurve noch kratzen? Denn was den fünf Jugendlichen zur Last gelegt wird, ist umfassend: Von Juni bis Oktober des Vorjahres hatten sie in Klagenfurt für einige Einbruchsdiebstähle und Sachbeschädigungen gesorgt. Das als tatverdächtig ausgeforschte Quintett – die Mitglieder sind 13 bis 15 Jahre alt –  soll in wechselnden Konstellationen in fünf Objekte, darunter Sportanlagen und Firmen, eingebrochen sein. Die Jugendlichen haben zudem Reklametafeln beschädigt und Feuerlöscher versprüht. Ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich ist entstanden.

Spritztour mit gestohlenem Auto und gestohlenen Kennzeichen
Im Dezember des vergangenen Jahres sollen vier Jugendliche (14 bis 15 Jahre alt) in ein Unternehmen eingebrochen sein; zwei der Tatverdächtigen waren schon zuvor aufgefallen: Sie hatten einen Zündschlüssel erlangt und einen auf einem Firmenareal abgestellten Wagen in Betrieb genommen. Weil das Auto nicht zugelassen war, stahlen sie dafür von einem anderen Pkw die Kennzeichen. Dann ging es auf Spritztour durch Klagenfurt.

Pyrotechnik im Auto: Totalschaden!
Bei dieser Fahrt hielten die Burschen an einem Pyrotechnikcontainer und stahlen einiges daraus. Den bei der illegalen Fahrt beschädigten Wagen stellten sie in einem Wald ab – das Auto war fahruntüchtig. Die Jugendlichen zündeten sogar im Wagen Pyrotechnikgegenstände! Totalschaden! Drei Beschuldigte waren bald bekannt, nun konnte auch der vierte Verdächtige ausgeforscht werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf Zehntausende Euro!

Diebesgut im Ausland verkauft
Auch etwas ältere Kriminelle haben die Polizeibeamten ausforschen können: Zwei Bosnier (35 und 37) sollen in neun Firmen in Klagenfurt eingebrochen sein. Ihre Beute: beispielsweise Kaffeemaschinen für den Verkauf in Slowenien. Der 37-Jährige, der in Klagenfurt wohnt, zeigt sich teilweise geständig. Er wurde bei einer Hausdurchsuchung festgenommen. Diebesgut konnte sichergestellt werden. Der Komplize (35) hat keinen Wohnsitz in Österreich; nach ihm wird noch gefahndet. Der Schaden beläuft sich in dem Fall auf einen mittleren fünfstelligen Bereich.

Kleingeld aus Automaten
Automaten in Schulen dürften das Ziel einer 35-Jährigen gewesen sein: Zumindest zwei Einbrüche können die Spurensicherer der Frau bereits anlasten. Aus Getränke- und Snackautomaten holte sie Bargeld: Hunderte Euro Schaden. 

Versicherungsbetrug und Falschaussage vor der Kriminalpolizei: Dafür wird sich ein Deutscher (56) verantworten müssen. Die Schadenshöhe liegt dabei im hohen vierstelligen Bereich.

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