Eine ganze Serie von Erdstößen erschüttert derzeit die italienische Region Friaul. Das lässt bei einigen Erinnerungen an das verheerende Erdbeben im Jahr 1976 wach werden.
Die Erde im italienischen Friaul steht im Moment nicht still (siehe Grafik unten) – in den vergangenen Tagen ist es zu einer ganzen Reihe von kleineren Erschütterungen gekommen.
Erst Donnerstag gab es wieder mehrere Erschütterungen. Ein Erdbeben mit der Stärke von 4,1 vor etwa einem Monat war auch in Teilen Kärntens deutlich zu spüren.
Die Epizentren befanden sich wenige Kilometer von Tolmezzo entfernt. „Eine solche Häufung von Erdstößen ist für diese Region nicht ungewöhnlich“, berichtet Seismologe Anton Vogelmann von Geosphere Austria. Durchschnittlich würden jährlich etwa 200 Erdbeben im Friaul gemessen. Dabei handelt es sich allerdings zumeist um schwächere Erschütterungen.
Dennoch weckt diese aktuelle Erdbebenserie bei vielen Bewohnern des Friaul sowie auch bei vielen Kärntnern Erinnerungen an das Jahr 1976. Am 6. Mai vor 50 Jahren erschütterte ein Erdbeben der Stärke von 6,5 die Region – hunderte Menschen starben. Im September des gleichen Jahres kam es dann noch einmal zu schweren Erdstößen.
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