Der Nahost-Konflikt hat keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit im Ländle, zudem bleiben Strom- und Gaspreis weiterhin stabil, versicherten Landeshauptmann Markus Wallner und Illwerke VKW-Vorstand Christof Germann.
In Vorarlberg muss sich derzeit niemand wegen Versorgungslücken bei Strom oder Gas sorgen, das betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Illwerke VKW-Vorstand Christof Germann am Dienstag. Deshalb sieht Wallner die Politik von „direkten Eingriffen“ in das Verhalten der Bürger zum Energiesparen „noch weit entfernt“. Die Bürger hätten selbst Möglichkeiten, Strom oder Sprit zu sparen.
Beruhigendes hatte auch Germann zu berichten: Der Gasspeicher des Unternehmens ist im Moment zur Hälfte gefüllt, bis Anfang Oktober soll er wieder ganz aufgefüllt sein. Den zu Corona-Zeiten getätigten Ankauf von Speicherkapazität im Umfang von 500 Gigawattstunden hielten sowohl Wallner als auch Germann „aus der Perspektive der Versorgungssicherheit“ für die richtige Entscheidung. Mit dem vollen Gasspeicher und der strategischen Reserve des Bundes komme man jedenfalls über den nächsten Winter, unterstrich Wallner. Der Gaspreis für die allermeisten illwerke/VKW-Kunden ist bis Ende März 2027 garantiert. Für diejenigen, deren Vertrag im Herbst auslaufe, werde es eine Anpassung geben, Germann schloss „große Sprünge“ aber aus. Auch die Stromkunden können sich auf fixierte Preise bis zum Ende des ersten Quartals 2027 verlassen.
Positiver Ausblick in die Zukunft
Man habe sich früh genug mit Strom eingedeckt, darum könne man auch die Preisgarantien halten, erklärte Germann, der auch einen positiven Ausblick auf die Zukunft gab: Bei den Terminmarktpreisen ließe sich eine wesentliche Entspannung für die Jahre 2028 und 2029 erkennen. Aktuell könne man für diese Jahre Strom und Gas zu Preisen einkaufen, „die nicht dramatisch höher liegen als vor Beginn des Kriegs im Iran,“ erklärte er.
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